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Freitag, 18. Mai 2012
Das Stockholm-Tagebuch: Episode 6
20.12.2010 14:26 Alter: 1 yrs

Von: Falko

Zufriedene Gesichter nach einer leckeren Pizza

Nach langem Warten gibt es nun endlich den nächsten Tagesbericht vom Trainingslager der männlichen A-Jugend.

 

Tag 6, 18.8.2010, aus Sicht von D. K.

Um ca. 7:30 Uhr wurden wir von der lieblich klingenden Stimme von Frank geweckt. Nach dem Frühstück um 8:00 Uhr ging es auch schon zur ersten Trainingseinheit (10:00 Uhr). In dieser ging es hauptsächlich um das Angriffsspiel und das Auseinanderziehen der Abwehr, was zum Schluss auch immer besser klappte. Die 2. Trainingseinheit (um 14:00 Uhr) begann mit Fußball. Zu diesem Spiel warf der Torhüter Marius Wessel einen überragenden Pass auf den Stürmer Wieschollek, der den Ball mit dem Kopf gekonnt über den völlig überforderten Torhüter Martin Berger schlenzte. Anschließend hatten wir Teambuilding und festigten unsere Spielzüge und Auslösehandlungen. Zum Abend hin gingen wir in eine Pizzeria, in der wir keine Stunde warten mussten, sondern sofort einen Platz bekamen, da wir ja eine Profimannschaft aus Berlin sind (stimmt ja auch). Die restliche Zeit an diesem Tag verbrachten die meisten im „WLan-Raum“ und manche in der Innenstadt. Um Mitternacht schliefen dann langsam alle ein.

 

 

Tag 6, 18.8.2010, aus der Sicht von M. K.

Diesmal begann der Tag bereits um Mitternacht, als sich die Mannschaft (ohne Julius, Trainer und Manager) in einer Bar in Slussen versammelte, um auf Dennis seinen Geburtstag anzustoßen. Nachdem auch der letzte sein Gläschen ausgetrunken hatte und alle Gespräche halbwegs beendet waren, blickten wir auf die Uhr und waren uns einig, das Nachtleben außerhalb der Bar zu erkunden. Auf den Straßen war nicht mehr viel los, es liefen uns aber immer mal ein paar nette Mädchengruppen über den Weg. Auf unsere Anmachsprüche gingen jedoch keine der Mädchen ein und man musste somit eine Lösung für das Problem finden. Da wir ja durchtrainierte und heiße junge Männer sind, sowie etwas verrückt und durchgeknallt, dachten wir uns einfach: „T-Shirts aus!“ Somit wanderten zwölf T-Shirts über den Kopf in die Hand und wir standen oberkörperfrei auf der Straße. Man schenkte uns abwertende Blicke, sowie lächelnde Gesichter, doch was die Mädchen hier anging, zeigten wir wirklich magnetische Kräfte. Mit ein paar Namen und Telefonnummern in der Tasche ging dann auch die Nacht zu Ende. Nach knapp fünf Stunden war dann auch schon wieder „Aufstehen“ angesagt und wir machten uns natürlich top fit auf den Weg zum Frühstück. Durch ein paar Brote und Eier war der Hunger dann auch gesättigt. Der Bus kam wie immer um 9:23 Uhr, wir hatten also knapp eine halbe Stunde Zeit, um unsere Sachen zu packen und uns fertig zu machen. Pünktlich um 9 Uhr gingen wir dann Richtung Bus, der auch wenig später kam, und fuhren zur Halle. Kurz vor Trainingsbeginn ging es noch in den Supermarkt um die Ecke und um 10 Uhr begann dann auch gleich die erste Trainingseinheit mit dem Schwerpunkt „Taktik“ und Abwehr. Nach zwei Stunden mit hoher Konzentration ging es dann in die zweistündige Mittagspause. Diese verbrachten wir mit Fußball spielen, einkaufen oder einfach nur gammeln. Um 14 Uhr ging es dann weiter mit dem zweiten Teil. Nach einer netten Runde Fußball zum Aufwärmen, knüpften wir an den ersten Teil an. Nach weiteren zwei Stunden gingen wir duschen und verließen mit müden Beinen die Halle. Und wieder fuhren wir mit dem Bus, diesmal zurück nach Slussen und gingen zu Fuß dann weiter zum Hotel. Nach kurzem frisch machen und umziehen ging es nun weiter ins Vapiano in Gamla Stan. Für 70 – 95 Kronen werden hier auch größere Mägen vollständig gefüllt. Für den restlichen Abend war dann nichts mehr geplant. Ein paar gingen noch in die Stadt, andere beschäftigten sich lieber mit ihren „Suchtmitteln“ auf dem Boot. Um 24 Uhr war dann auch Nachtruhe angesagt. Die einen machten sich „bettfertig“, während andere schon in dem Land der Träume waren. Ein schöner, jedoch anstrengender Tag, ging zu Ende.