Von: Falko
Nicht nur aufgrund der Absage der Partie unserer HSG-Damen in der Ostsee-Spree-Liga steht der Handball-Samstag voll im Zeichen der Jugend. Zum ersten Mal präsentiert die SG OSC-Schöneberg-Friedenau ihre beiden A-Jugendteams im Doppelpack auf Regionalligaebene. Während die männliche A-Jugend bereits in der dritten Saison das SG-Vereinswappen im Nordosten der Republik hochhält, schafften die A-Mädchen in diesem Sommer den Aufstieg in die höchste Klasse. Das allein ist ein großer Erfolg für die SG OSF und unterstreicht die gute Jugendarbeit im Verein, der damit zu den Topadressen in Berlin zählt.
Um 16 Uhr erfolgt der Anpfiff zur ersten Begegnung. Entgegen dem Leitspruch \\\"Ladies first\\\" machen die OSF-Jungs den Anfang und laden dabei zu einem echten Kracher, denn mit der SG Flensburg/Handewitt kommt einer der Topfavoriten auf die Meisterschaft nach Schöneberg. Es sollte kein großes Geheimnis sein, dass den OSF-Jungs um Kapitän Marius die Außenseiterrolle zusteht. Nach den jüngsten Erfolgen ist die Mannschaft aber hoch motiviert und gewillt, es dem Favoriten so schwer wie möglich zu machen. Und Moment, Flensburg? Da war doch etwas? Genau, in der letzten Saison verlor das Team von Coach Zollinger völlig überraschend in Schöneberg und verspielte damit seine Chancen aufs Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft. Von Wiedergutmachung ist deshalb an der dänischen Grenze im Vorfeld der Partie am Samstag die Rede.
Ab 18 Uhr wollen dann die OSF-A-Juniorinnen die Punkte drei und vier einfahren. Als Neuling muss man sich zwar noch an die \\\"rauhe Luft\\\" in der Regionalliga gewöhnen, aber beim 41:26 Heimerfolg gegen Rostock zeigte man bereits, was man handballerisch leisten kann. Auswärts musste das Team von Trainer Peter Herzfeldt zwar zweimal Lehrgeld zahlen, doch das gehört zum Lernprozess dazu. Schließlich verfolgt Herfeldt als Hauptziel die Weiterentwicklung seiner Spielerinnen, die nahezu alle jüngeren Jahrgängen angehören. Auch die A-Mädchen empfangen einen Gegner aus dem hohen Norden. Der TSV Owschlag steht in der Tabelle knapp vor den Berlinerinnen, es könnte also im zweiten Heimspiel auch direkt mit dem zweiten Sieg klappen.

