Von: kuehni
Die wenigen regelmäßig erscheinenden Fans der 1. Männer müssen sich am Sonntag um 16.00 Uhr leider eine andere Beschäftigung suchen. Das Heimspiel gegen den in dieser Saison noch ungeschlagenen Tabellenführer der Ostsee-Spree-Liga, den LHC Cottbus, musste leider abgesagt werden und wird zu einem noch nicht vereinbarten Termin nachgeholt.
Nachdem das Spiel bereits vor Wochen vom bezirklichen Sportamt aus der Sporthalle Schöneberg in die Sporthalle in der Pallasstraße verlegt wurde, ist diese kurzfristig aufgrund von dringenden Bauarbeiten ebenfalls nicht verfügbar. Eine Ersatzhalle konnte uns nicht gestellt werden. Die Verantwortung für dieses Dilemma ist eindeutig beim Sportamt zu suchen. Die Verlegung des Spiels in die Pallasstraße war unnötig und lediglich einer nachlässigen Terminverwaltung sowie einer selbstherrlichen sportlichen Prioritätensetzung im Sportamt geschuldet. Ohne diese Spielverlegung wären die Bauarbeiten in der Pallasstraße für das Spiel ohne Auswirkung gewesen.
Die Spielabsage trifft die 1. Männer in einem Augenblick, der ungünstiger kaum sein kann. Nach der dreiwöchigen Zwangspause über den Jahreswechsel war die Mannschaft mit einem deutlichen Sieg im Pokalspiel bei der HSG Charlottenburg sowie einem überzeugenden Auswärtsauftritt im Ligaduell beim Ludwigsfelder HC erstaunlich gut in das neue Jahr gestartet und bildet nunmehr mit Ludwigsfelde das Mittelfeld der Liga. Die Jungs sind gut drauf und die Einstellung stimmt. Folgerichtig war der Wille aller Beteiligten groß, auch dem LHC Cottbus die Stirn zu bieten. Zusätzlich war das Spiel wie geschaffen, die innere Spannung für das schwere Auswärtsspiel beim BFC Preussen am Wochenende darauf hochzuhalten. Nunmehr droht wieder der Verlust unseres Spielrhythmusses. Es bleibt mir nur zu hoffen, dass die Mannschaft diese schwierige Situation genauso gut löst, wie sie auch in den letzen Spielen zunehmend schwierige Situationen gelöst und für sich entschieden hat.
Bei all meinem Ärger darf man auch nicht den berechtigten Ärger unseres Gegners vergessen, der, mangels spielfreier Wochenenden, wahrscheinlich an einem Arbeitstag zum Nachholspiel aus Cottbus nach Berlin anreisen muss. Wir würden das auch nicht wollen.
Wer am Wochenende trotzdem einer Männermannschaft der SG zujubeln möchte, der kann dies alternativ am Samstag ab 14.15 Uhr in der Geisberghalle tun. Dort wird die 2. Männer versuchen, es der 1. Männer gegen die HSG Charlottenburg gleichzutun und die Spielfläche im Ligaspiel als Sieger zu verlassen. Dies ist umso wichtiger, als die HSG Charlottenburg als punktgleicher Tabellennachbar anreist. Die 2. Männer ist der wichtige Unterbau der 1. Männer und benötigt noch dringend den einen oder anderen Punkt zum Klassenerhalt. Warum nicht gleich morgen damit anfangen?
Und wer mit dem Jubeln gar nicht aufhören möchte, der bleibt einfach in der Geisberghalle und verausgabt sich in der Folge noch bei den 4. Männern (16.15 Uhr), den Alten Herren (18.15 Uhr) und den 3. Männern (20.15 Uhr), die allesamt schwere Spiele gegen Tabellennachbarn oder deutlich vor ihnen platzierte Mannschaften haben.
Manuel Kühnert
(Trainer 1. Männer)
