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Weibliche B-Jugend ist Berliner Meister!

von Hannah Hauswaldt

®Alter Keeper

Während die Saison im Erwachsenenbereich noch bis Mitte Mai geht, ist sie im Jugendbereich teilweise schon vorbei. Einen besonderen Saisonabschluss brachte die weibliche B-Jugend unter dem Trainerteam bestehend aus Svenja und Katja Ciesielski hervor. Die Mädels schließen die Saison mit dem ersten Platz der Verbandsliga ab und sind so Berliner Meister. Sie setzten sich seit Beginn der Saison im September gegen sechs weitere Berliner Mannschaften durch und erreichten mit neun Siegen, einer Niederlage und zwei Unentschieden den ersten Platz. Zu den schwersten Gegnern der Saison zählten für unsere Mädels die SG Narva Berlin und der FSV 1912. So mussten sie sich auch in ihrem letzten Saisonspiel Narva knapp mit einem 29:28 auswärts geschlagen geben, was bei unseren Mädels Enttäuschung hervorrief, weil man sich beim letzten Spiel gerne mit einem Sieg verabschiedet hätte. Doch trotzdem blicken die Mädels auf einige Highlights in der Saison zurück, wie beispielsweise das Hinrundenspiel gegen die SG Narva. Dieses fand in der Heimhalle statt und die Mädels überzeugten durch eine gute kämpferische Leistung als Team. Auch das Rückrundenspiel gegen FSV, bei dem das Spiel mit einem Sieg und ohne weitere Verletzungen oder anderweitige Zwischenfälle ausging, gehört zu den positiven Erinnerungen, die im Kopf geblieben sind.

Auch schon vor Beginn der Saison konnten unsere B-Mädels als Team einige Turniersiege erkämpfen, wie z.B. der Sieg des HVB-Beachhandballturniers, der sie gleichzeitig für die Deutsche Beachmeisterschaft qualifizierte. Deswegen ging es für die Mannschaft Ende August nach Nürnberg und sie belegten den sechsten Platz.  

Die Antwort auf die Frage, ob man mit dem Meistertitel gerechnet hätte, war sehr selbstbewusst, aber letztendlich gut reflektiert. Nachdem unsere weibliche B-Jugend in Berlin schon Bärlin-Cup-Sieger wurde und das Beachturnier gewannen, waren die Hoffnung und der Glaube an die Meisterschaft auf jeden Fall da. Zusätzlich wurde der Optimismus dadurch gestärkt, dass die stärksten Gegner der vergangenen Saison, in die Ostsee-Spree-Liga aufgestiegen sind. Die Erwartungen waren also hoch und sind jetzt rückblickend auch genauso erfüllt worden.

Nachdem sich die Mädels dieses Ziel erkämpft haben, stellt sich nun die Frage, wie es den Sommer über und vor allem nächste Saison weitergeht. Grundsätzlich wäre es für die Mannschaft möglich, an der Qualifikation für die Ostsee-Spree-Liga teilzunehmen, und so den stärksten Gegnern der letzten Saison zu folgen. Allerdings ist das Spielen in der Oberliga auch mit einem wesentlich größeren Aufwand für das Team, sowie für die Trainerin verbunden. Die Meinungen in der Mannschaft sind gespalten, die einen hätten auf jeden Fall Lust, bei anderen haben andere Sachen Priorität. Nach dem Sommer beginnt für den Großteil das erste Jahr der Oberstufe, was für sie wichtiger ist. Für die kommende Saison steht also erstmal fest, dass unsere B-Mädels weiterhin in der Verbandsliga spielen werden und dann kann man in der kommenden Saison sehen, ob ein Aufstieg in die Oberliga zum konkreten Ziel wird.

Ich bedanke mich bei Fanny Hauswaldt, Spielerin der weiblichen B-Jugend, für die Beantwortung der Fragen und die Reflexion der Saison. Außerdem gratulieren wir unserer weiblichen B-Jugend noch einmal ganz herzlich, wünschen alles Gute und sind gespannt auf die kommende Saison.

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