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Neuer Trainer für 2. Männer

von Martin Eitner

Liebe Gemeinde,

es wird mal wieder Zeit für News aus den Reihen der 2. Männer.

Einiges hat sich getan. Nachdem unser hochgeschätzter ehemaliger Übungsleiter Marc Ruch, der zudem auch noch die 3. Mannschaft in Personalunion trainiert hatte, aus studien- und arbeitsbedingten Gründen nach der Saison in den verdienten Zwischenruhestand als Trainer gegangen war und Benjamin Noichl, Quoc Cuong Le a.k.a. „Günni“ sowie Zachus Rex fortan kürzer treten wollen und somit ebenfalls das Team verlassen haben, brauchte es – noch mehr als je zuvor – dringend frischen Wind.

Und dieser Wind kam. Aus südlicher Richtung.

Mit Freuden dürfen wir Euch heute unseren neuen Trainer vorstellen. Gerard Mwanjele Marti, 34 Jahre alt, geboren in Granollers bei Barcelona. Beim für seine exzellente Jugendarbeit bekannten Handballclub in Granollers erlernte der kleine Gerard das Handballspielen und entwickelte sich fortan zu einem Kreisläufer, der es step by step bis in die 3. Liga Spanien schaffen und bei Mannschaften wie Esplugues, Salamanca und Avebal Mallorca aktiv sein sollte. Auf dieser letzten Station lernte er auch den in Berlin wohlbekannten ehemaligen kubanischen Nationaltorwart Alberto Chamber Montalvo kennen. Eben jener Alberto stellte den Kontakt nach Schöneberg her, als er von der dortigen Trainersuche in der 2. Männer hörte. Denn wie der Zufall es so wollte, hatte Gerard nicht nur bereits seit 2001 schon diverse Jugendmannschaften in Spanien trainiert, sondern war im vergangenem Jahr im Berliner Umland in Wildau gelandet und hatte dort den Co-Trainer-Job der 1. Männer und männlichen A-Jugend übernommen.

Auf der Suche nach einer größeren Herausforderung und v. a. dem Wunsch, eigenhändig eine ambitionierte Mannschaft übernehmen zu können, entwickelten sich schnell sehr konstruktive Gespräche, die zwar noch von den einen oder anderen sprachlichen Herausforderungen begleitet wurden, in jedem Moment jedoch Zeugnis über die handballerische und menschliche Qualifikation des Kandidaten Zeugnis ablegten. Der Entschluss war schnell gefasst: Vamonos! Wir probieren es, schließlich waren auch wir OSF’ler auf der Suche nach einem neuen Impuls.

Zusammen mit einer nicht nur quantitativ, sondern hoffentlich im Endeffekt auch qualitativ stärkeren Mannschaft ging Gerard vor ein paar Wochen die Herausforderung Verbandsliga an. Tatkräftig unterstützt werden soll er von eben jenem Alberto, der einst den Kontakt herstellte.

„Mein Ziel ist es, aus diesen vielen verschiedenen Typen schnell eine Einheit zu machen, die durch schnellen Handball und taktische Flexibilität besticht“, so der Neue bei seiner Antrittsrede (frei übersetzt). Ihm sei es aus seiner eigenen Herkunft als Jugendtrainer schon in Spanien ein besonderes Bedürfnis „v. a. die jungen Spieler bei ihrer Etablierung im Erwachsenenbereich zu unterstützen und Schritt für Schritt besser zu machen“. Dafür brauche man „Geduld, Fleiß“, aber auch „den Mut sich Dinge zu trauen“. Im Übrigen sei es auch den Älteren „nicht verboten kontinuierlich an sich zu arbeiten“, so Gerard.

Abwechslungsreiche und taktisch wie körperlich geprägte Einheiten folgten aufeinander, die vielen Neuen Spieler integrierten sich menschlich hervorragend in den seit gefühlten Uhrzeiten bestehenden und nach Unterstützung lechzenden Kreis altgedienter Akteure und gemeinsam möchte man zunächst zusammenwachsen , um dann Schritt für Schritt höhere Ziele anzustreben. Mittlerweile ist der Kader auf solche Größen angewachsen, dass der Neue wahrscheinlich auch um unangenehme Entscheidungen nicht herumkommt. Aus Sicht des Schreiberlings ist das aber immer noch besser als die Unterbesetzung der vergangenen Jahre, die wir hier und jetzt einfach mal für die schwankenden Leistungen aus der Vergangenheit verantwortlich machen wollen…

Ganz und gar nicht unangenehm dürfte hingegen das Highlight der Vorbereitung sein: So steht kurz vor dem Saisonstart ein Trainingslager inkl. Mini-Turnier inkl. Groß-Sause auf Mallorca an – der, wie wir wissen, spanischsten aller Inseln. Aber die neuen Übungsleiter haben halt so ihre Kontakte…;-)

Wir sind wahrscheinlich genauso gespannt wie ihr. Schauen wir mal!

Auf jeden Fall freuen wir uns schon wie Bolle auf die neue Saison und hoffen auch Euch Sympathisanten wieder wohlgelaunt auf den Rängen erblicken zu dürfen.

VAMONOS!

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