Spielbericht
2. Männer   vs.   Z 88

19.02.2017

Revanche geglückt

SG OSF Berlin

2. Männer

29 - 21
Z 88

Z 88

Eure Lieblingsmannschaft setzt sich nach einer haarsträubenden ersten Hälfte am Ende noch recht deutlich mit 29:21 gegen Zehlendorf 88 durch und revanchiert sich damit für die bisher einzige regulär erlittene Niederlage in der Saison. Benjamin Noichl blieb dabei diesmal sogar ohne blaue Karte.

Mit den Zehlendorfern gastierte eine schwer einzuschätzende Mannschaft auf dem Geisberg: Alte erfahrene Spieler (allesamt ehemals BSV 92) waren ebenso vorhanden wie junge, völlig unbekannte Gesichter. Das im Hinspiel nicht aufgelaufene Duo Römer/Böttcher wurde vor allem vor dem Halblinken gewarnt, der „eine ordentliche Kirsche im Arm“ haben sollte.

So sollte es dann in den Anfangs-(dreißig)minuten auch kommen. Das Zehlendorfer Angriffsspiel beschränkte sich im Wesentlichen auf Auflöseaktionen an den Kreis, um besagtem jungen Halblinken mehr Raum zu geben, sich entweder in Eins-gegen-Eins- Situationen zu stürzen, selbst zu fackeln oder aber den Kreis mustergültig freizuspielen. Abstimmungsprobleme im Innenblock der Schöneberger trugen ihren Teil dazu bei, dass die Zuschauer dieses Schauspiel deutlich länger genießen durften als eigentlich nötig. Parallel dazu konnte auch die Angriffsleistung der SG-Mannen eigentlich nur mit fahrig und unkonzentriert beschrieben werden.

Fanden die Meyer-Ruch-Mannen im Positionsangriff noch einigermaßen zuverlässig die entscheidende Lücke, so ließ man im Gegenstoß und der völlig unkoordinierten zweiten Welle soviel liegen, dass ein Zurücklaufen seitens Z88 eigentlich kaum nötig war. Endstand zur Pause folgerichtig 12:12, womit man fast noch gut bedient war.

Zumindest die Deckung hatte sich in den letzten Minuten vor der Pause besser gefunden, woran man anknüpfen und parallel vielleicht auch mal den ein oder anderen einfachen Ball im Gehäuse unterbringen wollte.

Gesagt, getan. Oder jedenfalls fast. Beim 13:12 stellte eure Lieblingsmannschaft zumindest die erste Führung seit dem 5:4 her, die man beim 17:14 erstmals auf drei Tore ausbauen konnte. Zehlendorf gab sich zwar nicht geschlagen und hielt noch eine ganze Weile weiter mit, über die Zwischenstände 18:16, 22:16 und 26:20 distanzierten die Schöneberger den Gegner aber nun routiniert. Dazu trugen mehrere Faktoren bei. Zunächst fanden überraschend viele Kreisanspiele ihr Ziel, die auch sicher verwandelt wurden, ein Novum im Schöneberger Spiel.

Besagtem Spieler, aber auch einigen anderen auf Zehlendorfer Seite, ging nun zusehends die Puste aus, sodass sie leichter zu kontrollieren waren und kaum noch Lücken im Schöneberger Deckungsverbund fanden.

Als letztes konnte sich auch „Socke“ Volz mehrfach auszeichnen und nahm unter anderem zwei Siebenmeter weg, was auch nicht alltäglich ist.

So konnte schlussendlich ein ungefährdetes 29:21 verbucht werden, die erste Revanche als geglückt bezeichnet und die zweite am Wochenende darauf gegen Preußen II in Angriff genommen werden.

Statistik liegt nicht vor.

SG OSF Berlin II - Z 88
29:21 (12:12)