Spielbericht
1. Männer   vs.   VfL Lichtenrade

28.11.2015

Knapper Sieg im dritten Derby

SG OSF Berlin

1. Männer

24 - 21
VfL Lichtenrade

VfL Lichtenrade

Die erste Männermannschaft der SG OSF konnte auch das dritte Derby siegreich für sich gestalten und am Ende mit 24:21 gegen den VfL Lichtenrade die Oberhand behalten. Dabei tat man sich allerdings schwer und musste bis zum Ende um die 2 Punkte kämpfen.

Da es gegenüber dem Lichtenradener Pamphlet zu diesem Spiel (oder zum Pokalspiel gegen die Zweite? Es erschließt sich nicht vollständig) schwierig sein wird, etwas philosophisch Gleichwertiges auf die Beine zu stellen, wird der Schöneberger Bericht sich sachlich mit dem Spielverlauf beschäftigen und Tiraden und Ähnliches lieber denjenigen überlassen, die es mit Grammatik, Satzbau und Zeichensetzung nicht ganz so genau nehmen bzw. ganz neue Wege der deutschen Sprache beschreiten.
Nur eine kleine Aufklärung vorweg: Die „Redaktion“ der Spiele der ersten Männer ist ungleich der Redaktion der Spiele der Zweiten und auch der Moderation der Facebookseite der SG, soviel Aufklärung soll von Schöneberger Seite dann doch betrieben werden. Wenn dann ein konstruktiver Austausch vonstatten gehen soll, dann bitte zwischen diesen beiden Parteien. Und damit genug zu diesem Thema.

Im Gegensatz zu sonstigen Heimspielen startete die SG OSF furios in die Partie. Bereits beim 2:0 sah sich Taktikfuchs Krai genötigt, nach 1:56 Minuten die erste Auszeit zu nehmen, vermutlich um die Deckungsreihe zu ordnen.
Klappte eher suboptimal, die nächste fällige Auszeit beim 4:0 schenkte sich der gegnerische Coach und auch beim 6:0 wurde die grüne Karte nicht mehr gesehen. In der Folge warf dann auch Lichtenrade das erste Tor, der Anhang atmete beruhigt auf, der Gegner nahm doch teil. In der Folge (bis ca. Minute 60) entwickelte sich dann ein ausgeglichenes Spiel mit dezenten Vorteilen für die Südberliner Jungs. 

Dies hatte mehrere Gründe: 
1) Die Schöneberger zielten nicht richtig und warfen den mit Abwehrbewegungen geizenenden gegnerischen Torwart im Vergleich zu den Anfangsminuten häufiger ab.
2) Vor allem die rechte Schöneberger Abwehrseite, insbesondere relativ weit außen, hatte das gegnerische Angriffsmittel Nummer 1 (eigentlich gibt es auch nur eins) leider nicht detailliert genug studiert und ließ Pässe zum Kreis stets zu, anstatt sie zu verhindern; wahlweise durfte Sportsfreund Krai Junior auch selbst abschließen, was er bis auf ein paar Situationen am Spielende auch erfolgreich tat. 
3) Die beiden Unparteiischen ließen ihrer Kreativität bei den Regelauslegungen und Pfiffen auf beiden Seiten des Geschehens freien Lauf und pfiffen auf Lichtenradener Seite bei einigen 7-Metern einfach mal nicht, während sie bei den Schönebergern interessante Stürmerfouls und technische Fehler erkannten, die sonst nicht allzu viele Fachbesucher sahen. Was Lichtenrade als Liganeuling eben noch lernen muss, ist dass selten die Herren in Schwarz alleine für einen Spielausgang verantwortlich zu machen sind, aber wir alle waren einmal neu in der Liga. Es sei ihnen verziehen.
Da die oben angesprochenen dezenten Vorteile der Südberliner eben dezent blieben, schaffte es die SG in einem unansehnlichen und sich lange hinziehenden Spiel – es war dann eben doch ein Derby – den Vorsprung über die Zeit zu retten und zwei Punkte am Sachsendamm zu behalten.

Marci Buchholz und Dorian Schnabel sorgten dabei offensiv für die Highlights, während hinten ein gut aufgelegter Julien Groenedijk (richtig geschrieben?) vor allem zum Ende des Spiels hin, als es noch einmal hätte eng werden können, den Kasten vernagelte. Ganz so viele Bälle wie im Bericht des Gegners angegeben waren es dann allerdings vermutlich doch nicht, die er so parierte, ohne seine Leistung schmälern zu wollen.

Kommende Woche geht es dann zu Grünheider SV, der sich seinerzeit ebenfalls schwer mit dem VfL tat, sich mittlerweile aber gefangen hat und mit Ausnahme vom Spiel gegen Cottbus vom vergangenen Wochenende eine gute Phase hat.
Es wird volle Konzentration vonnöten sein, um in der Löcknitzhalle bestehen zu können und der Truppe mit dem höchsten Etat der Liga die Stirn bieten zu können.
Anpfiff ist am Samstag um 18.30h in Grünheide.

Marcel Buchholz (6), Dorian Schnabel (5), Robert Kohrs (3), Tobias Erdmann (3), Justus Neeb (2), Fabio Baumert (1), Maik Clausen (1), Philipp Böttcher (1), Quoc Cuong Le (1/1), Julien Groenendijk, Manuel Frank, Marvin Rothe, Moritz Weber

SG OSF Berlin - VfL Lichtenrade
24:21 (14:10)