Spielbericht
TSV Rudow II   vs.   2. Männer

11.03.2017

2. Männer auswärts weiter in der Spur

TSV Rudow

TSV Rudow II

19 - 31
SG OSF Berlin

2. Männer

Auch in der Neuhofer Straße hielt sich eure Lieblingsmannschaft schadlos, hielt die Konzentration fast durchgängig oben und setzte sich problemlos mit 19:31 durch.

Der Spielverlauf liest sich dabei sehr ähnlich wie im Hinspiel. Die ersten zwanzig Minuten des Spiels verliefen nahezu gleichauf. Die SG kam im Angriff eigentlich recht problemlos und ohne große Vorbereitung zum Torerfolg, ließ jedoch im Abschluss Einiges liegen. Da die Defensive der Schöneberger sich nur schwer an das Hinspiel erinnerte und einige Minütchen brauchte, um zu verstehen, dass das Hauptangriffsmittel der Rudower Vertretung darin bestand, überraschenderweise ihrem wurfstärksten Spieler den Ball zu überlassen, konnten die Südberliner eine ganze Weile lang in Schlagdistanz bleiben. Im Laufe der ersten Hälfte setzte aber Besserung ein, die Abwehr und auch Sven Beulker dahinter steigerten sich erheblich, während der Angriff sein Niveau beibehielt. Folgerichtig hatte sich die Schöneberger Auswahl so zur Halbzeit bereits ein einigermaßen beruhigendes Polster von 6 Toren herausgespielt.

Was der SG nach der Pause in die Hände spielte, waren mehrere Dinge.
Zunächst konnte weiter munter und mit nur sehr wenig Qualitätsschwankungen durchgewechselt werden, während die Last auf Rudower Seite auf einige wenige Schultern verteilt war, und eben diese Schultern bauten konditionell bereits ab der 40ten Minute sehr stark ab.
Darüber hinaus steigerte der eingewechselte Hagen Wey die Torhüterleistung noch einmal und nahm insbesondere den gegnerischen Außen so einige freie Bälle weg. Auch das trug dazu bei, dass die Differenz zwischen der SG und dem TSV immer größer wurde. Als letzter Punkt machte Rudow bereits von Beginn der zweiten Hälfte an nicht mehr den Eindruck, ernsthaft an Zählbares zu glauben und fügte sich ohne großes Aufbäumen in die Niederlage. Das soll nicht zu negativ verstanden werden; etwaige Frustfouls, die man in anderen Spielen durchaus auch schon erlebt hatte, blieben z.B. komplett aus. 

Am Ende konnte man auch Halbzeit 2 mit sechs Toren Differenz gewinnen und sich 19:31 durchsetzen.

Im Angriff überzeugte dabei die geschlossene Mannschaftsleistung (beim OSF trafen 8 der 10 Feldspieler, bei Rudow 5 von 12), die Abwehr stand stabil, ohne groß gefordert worden zu sein.

 

Die nächsten Wochen werden mit Sicherheit anspruchsvoller werden, sodass die Mannschaft gut daran tut, weiterhin konzentriert zu arbeiten. 

Kommendes Wochenende ist zunächst spielfrei, bevor man in das bereits vorletzte Auswärtsspiel der Saison bei der SG Hermsdorf Waidmannslust geht.

Dabei handelt es sich um die Mannschaft, gegen die die SG das Hinspiel zu Hause mit der bisher höchsten Tordifferenz für sich entscheiden konnte.

Dies allerdings zu Hause, mit Haftmittel und nicht im Place Moliere.

Unterschätzen gilt also nicht.

Anpfiff ist am Sonntag, dem 26.03. um 18 Uhr.

TSV Rudow II - SG OSF Berlin II
19:31 (10:16)

Aufstellung:
Sven Beulker (TW), Hagen Wey (TW), Jonas Römer (7), Jörg Reichwald (5/2), Sascha Höfer (4), Philipp Böttcher (4), Benjamin Noichl (4), Manuel Manteuffel (3), Dustin Höfer (2), Steffen Giebeler (2), Zacharias Zawierucha, Martin Eitner, Julian Tiedtke