Spielbericht
HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst   vs.   1. Frauen

16.09.2017

Glücklicher Auftakt der First Ladies

HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst

HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst

22 - 24
SG OSF Berlin

1. Frauen

Im ersten Spiel der neuen Saison setzen sich die neu formierten First Ladies unter Leitung von Übungsleiter Waffenschmidt in einer unnötig knappen Partie gegen den couragiert auftretenden Gegner von der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst nach einem 11:11 zur Halbzeit am Ende mit 22:24 durch.

Am Samstagnachmittag ging es für die Schöneberger Damen in bisher unbekannte Gefilde zum Liganeuling aus dem brandenburgischen Ludwigsfelde. Nach langer und schweißtreibender Vorbereitungsphase konnte mit voller Kapelle in das Spielgeschehen eingegriffen werden, Coach Waffenschmidt hatte somit die Qual der Wahl. Vor Anpfiff verspürten allerdings auch die Erfahrensten einen deutlich erhöhten Adrenalinspiegel, waren doch nicht nur die Mannschaftskonstellation mitsamt Trainer, sondern auch die gänzlich unbekannten Gegnerinnen neu. Etwas holprig ging es somit in den ersten Durchgang, was auch dem klebrigen Spielgerät geschuldet war. Glücklicherweise brauchte auch der Gegner etwas länger um in die Partie zu kommen, sodass die herausgespielten Tore von A. Rauhut und K. Hinz zunächst eine komfortable Führung von 2:8 brachten. Die neu einstudierten Abfolgen stachen zunächst und auch die meist gut gelaufene Zweite Welle führte zum Erfolg. Der brandenburgische Landesmeister der vergangenen Saison ließ sich jedoch nicht abhängen und besann sich auf eigene Stärken. Tor für Tor wurde der Vorsprung verringert, was zum einen an einer weniger konzentrierten Abwehrleistung in den eigenen Reihen und zum anderen an einer deutlich aggressiveren Abwehr des Gegners lag. In dieser Phase und auch im weiteren Verlauf des Spiels wurden bei einigen Entscheidungen der Unparteiischen unterschiedliche Maßstäbe angesetzt, was die Angriffsleistung der Berlinerinnen deutlich schmälerte. Mit einem folgerichtigen Unentschieden ging es zur Besprechung in die Kabine.

Coach Waffenschmidt fand deutliche Worte: Der Druck auf die Abwehr sollte nochmal erhöht, herausgespielte Chancen genutzt und die Abwehr stabilisiert werden. Eigentlich ganz einfach. Eigentlich. Vorlegen konnten im zweiten Durchgang aber zunächst die gegnerischen Damen. Es entwickelte sich in der Folge eine Halbzeit auf Augenhöhe, in der sich keine Mannschaft so richtig absetzen konnte. Immer wieder gelang es der SG aus Berlin vorzulegen, jedoch ebenso oft konnte der Vorsprung nicht verwaltet und ausgebaut werden. So war beim 21:21 in der 53 Minute die Partie weiterhin völlig offen. Jedoch gab dann mit Hilfe einer konzentrierte Abwehrleistung die Geduld und Erfahrung der  OSFlerinnen den Auschlag  zu einer Zwei-Tore-Führung führte. Der Anschlusstreffer änderte nichts mehr am Ergebnis und schlussendlich setzte C. Wodetzki beim 22:24 den Schlusspunkt.

Nach dem Spiel überwog die Erleichterung. Zählbares konnte trotz schwierigem Saisonauftakt mitgenommen werden, auch wenn sich der oder die Ein oder Andere sicherlich ein deutlicheres Ergebnis gewünscht hätte. Deutlich wurde aber auch, dass weiterhin konzentriert gearbeitet werden muss, um die kommende Spielzeit erfolgreich zu gestalten. Gute Besserung an dieser Stelle an L. Ackermann, die sich zu Beginn der 2. Halbzeit stark am Daumen verletzte und nicht mehr eingesetzt werden konnte.

Es spielten: A. Rauhut 7, K. Hinz 5/2, M. Kern 4, I. Wiesner 3, C. Wodetzki 2, L. Ackermann, S. Rutschow, C. Friedrich je 1, A. Labenski, K. Höhne, R. Hinz, V. Tugend, J. Neeb (TW), M. Schmidt (TW)

HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst - SG OSF Berlin
22:24 (11:11)