Spielbericht
CHC   vs.   3. Männer

07.09.2018

Alte Bekannte und alte Eigenschaften

CHC

CHC

21 - 25
SG OSF Berlin

3. Männer

Nachdem die Vorbereitung mit Lauf-, Kraft- und Balleinheiten beendet wurde, war die Vorfreude auf die neue Saison der Mannschaft bereits anzusehen. Dies konnte man vor allem an der Trainingsbeteiligung in der Woche vor dem ersten Spiel sehr gut erkennen. Jeder wollte sich noch einmal dem Trainer zeigen und sich eine gute Ausgangsposition für das erste Spiel und den Beginn der Saison sichern.
Einige werde sich zu Recht fragen, wieso es auf einmal darum geht sich dem Trainer zu zeigen, nachdem die letzte Saison erfolgreich abgeschlossen wurde und es zu meist einen vollen Kader gab, es jedoch selten bis nie dazu gekommen ist, dass der Trainer einen Spieler streichen musste.
Das liegt an zwei Gründen. Zum einen hat die dritte ein paar Neuzugänge zu verzeichnen, welche sich im ersten Spiel, aufgrund von Abwesenheit, noch nicht zeigen konnten. Zum anderen gab es aber auch einen Wechsel auf der Trainerbank. So hat Trainer Ruch, frei nach dem Motto „Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“ am Ende der Saison seinen Posten geräumt. Dieser wurde anschließend von einem allen Beteiligten gut bekannten Trainer/Spieler ersetzt. Mit Jörg Reichwald hat man einen erfahrenen und gerade der dritten Mannschaft sehr bekannten Trainer zurück an der Seitenline der Dritten. Somit gilt es diese Saison wieder zurück zu den Wurzeln, weg von den Ruchlosen, zurück zur Reichwald-Equipe.
Um dieser Rückholaktion noch ein wenig Brisanz einzuhauchen ging es für die Equipe am ersten Spieltag auch direkt zurück zu J.R.‘s alter Wirkungsstätte: Freitagabend, 20 Uhr, beim CHC.
Wer jetzt denkt, dass aufgrund eines neuen Trainers die alteingesessenen Eigenschaften einer Mannschaft innerhalb nur einer Vorbereitung zu ändern sind, stellt spätestens zum Ende der ersten Halbzeit fest, sich doch sehr getäuscht zu haben.
So konnte weder der während der Vorbereitung gesetzte Fokus auf ein schnelles Spiel erfolgreich umgesetzt werden, noch war die Treffsicherheit bei den Akteuren der Dritten vorhanden. Tatsächlich wirkte es so, als ob alle noch in den (Lehrkräfte ausgenommen) nicht vorhandenen Sommerferien sind. Nichts desto trotz konnte sich der CHC nicht absetzen und das Spiel pendelte immer im Bereich +/- 1 Tor dahin. Nachdem der Trainer genug gesehen hatte und seine Mannschaft einem zwei Tore Rückstand gegenübersah, entschied er sich zur ersten Auszeit. Diese wirkte auch direkt, sodass sich die Dritte von einem 12:10 mit einen 3:0 Lauf wieder mit einem Tor Vorsprung in einer guten Ausgangslage für den Schlussspurt der ersten Halbzeit sah. Das Niveau dieser drei Minuten konnte jedoch nicht aufrecht gehalten werden, sodass es mit einem Tor Rückstand bei 15:14 in die Pause ging.
Soviel also zu den alten Eigenschaften. Erste Halbzeit pfui, zweite Halbzeit hui. Das war zumindest die Hoffnung der Zuschauer (vielen Dank an dieser Stelle für das zahlreiche Erscheinen!) und wohl auch der Spieler.
In der Pausenansprache wurde die mangelnde Deckungsarbeit im Verbund und die Entschlossenheit vor dem Tor angemerkt und das Team war gewillt, sich zusammenzuraufen und das Spiel in die von der Equipe vorgesehenen Bahnen zu lenken. Das gelang auch hervorragend, sodass man sich innerhalb der ersten knapp 12 Minuten einen fünf Tore Vorsprung erspielen konnte. Von diesem Zeitpunkt aus wurden zwar nicht mehr viele Tore geworfen, da man es aber verstand nun auch den Gegner vom Treffen abzuhalten, gelang es der Mannschaft den Gegner immer auf mindestens drei Toren Abstand zu halten. Am Ende stand zwar ein verdienter 21:25 Auftaktsieg, welcher jedoch auch zeigte, dass es noch eine Menge Verbesserungspotential gibt, welches es gilt in den nächsten Trainingseinheiten abzurufen, um auch gegen stärkere Gegner weiterhin bestehen zu können.
Damit verabschieden wir uns und hoffen euch alle am Samstag, zur besten Sportschauzeit um 18 Uhr, zum Heimspielauftakt auf dem Geisberg begrüßen zu können.

CHC - SG OSF Berlin III
21:25 (15:14)

Aufstellung:
Christian Cremer (TW), Markus Swientek (TW), Winand Sabelberg (5/1), Nico Swientek (5), Matthias Kölling (4), Jörg Brieger (3/1), Andrzej Bieganski (3/1), Felix Menge (3), Tilman Wiesner (2), Abdulelah Al Fakir, Justus Hohwieler, Luka Bender, Benjamin Geckle, Fabian Stachowiak