Spielbericht
TSV Rudow   vs.   2. Männer

17.11.2018

Nichts zu holen in Rudow

TSV Rudow

TSV Rudow

24 - 22
SG OSF Berlin

2. Männer

Nach zuletzt 3 siegreichen Spielen in Folge waren wir diesen Samstag beim Tabellennachbarn in Rudow zu Gast. Rudow ist eine äußerst junge Mannschaft, die auch wegen des Vorteils in eigener Halle mit Kleber spielen zu dürfen, zu Hause nur schwer zu schlagen sind. Und so sollte es auch diesen Samstag wieder sein. Unser Ziel war es, den Schwung aus den letzten Spielen mitzunehmen und dabei vor allem eine kompakte Abwehr und einen schnellen Angriff auf die Platte zu bringen. Beides sollte uns an diesem Tag jedoch mehr schlecht als recht gelingen

Im Vergleich zu den letzten Spielen funktionierte dieses Mal das Zusammenspiel Abwehr und Tormann nicht so wie wir es uns wünschen. Dem gegnerischen Rückraum wurde anfangs der Party viel zu viel Raum gelassen, was vor allem Dominic Röder mit mehreren Gewaltwürfen nutzen konnte und seine Mannschaft schnell auf 5:2 davonziehen ließ (6. Minute). Auf der anderen Seite ist genau das eingetroffen was eigentlich verhindert werden sollte: sinnlose Ballverluste und viel zu schnelle Abschlüsse. So kam das Angriffsspiel nur schwer in Gang, sodass wir uns jedes Tor hart erkämpfen mussten. Dennoch gelang es uns nach und nach mehr Zugriff auf das Spiel zu bekommen, sodass wir nach zwischenzeitlichem 4-Tore-Rückstand zur Pause auf ein Tor verkürzen konnten (11:10).

Der Fahrplan für die zweite Hälfte war klar, zumindest in der Theorie. Viel kompakter in der Abwehr stehen und endlich anfangen, den Ball vorne laufen zu lassen. Doch so richtig wollte es an diesem Nachmittag nichts werden. Das 11:11 durch Markus Steiner (32. Minute) sollte an diesem Tag der letzte Ausgleich sein. Ab diesem Moment konnten wir das Spiel zwar über weite Strecken offenhalten, dennoch hatte Rudow das Geschehen überwiegend im Griff. Beim Stand von 23:17 für die Heimmannschaft (54. Minute) war das Spiel schließlich gelaufen. Zwar rissen wir uns nochmals zusammen und konnten getragen vom starken Markus Steiner (10 Feldtore) nochmals verkürzen. Dennoch sollte dies nur Ergebniskosmetik bleiben. Rudow behielt die Nerven und konnte schließlich einen verdienten 24:22 Heimsieg verzeichnen.

Was bleibt noch zu sagen? Wir sind an diesem Samstag auf eine sehr junge und dynamische Mannschaft getroffen, die von Anfang an eine andere Körpersprache zeigte als wir es taten und folglich verdient als Sieger vom Feld ging. Mit solch einer Einstellung zum Spiel ist es für uns gegen jede Mannschaft der Liga schwer zu punkten. Dies gilt es in den nächsten Spielen dringend zu verbessern, um wieder in die Erfolgsspur zu finden. Nichtsdestotrotz bleiben wir mit einem positiven Punkte- und Torverhältnis voll im Soll. Also Mund abwischen und weitermachen.

Es spielten im Tor: Felix Volz, Tobias Kaiser
Tore: Markus Steiner (10), Sascha Höfer, Lars Möller (je 2), David Köster (2), Manuel Manteuffel (2/1), Jonathan Weiß, Fabio Baumer (je 1), Martin Eitner, Dustin Höfer, Caj Schlörike, Niklas Fest, Jonas Römer

TSV Rudow - SG OSF Berlin II
24:22 (11:10)