Spielbericht
Alte Herren Ü32   vs.   Füchse Berlin Reindf.

24.02.2019

ohne Glanz, aber 2 Punkte auf der Habenseite

SG OSF Berlin

Alte Herren Ü32

26 - 14
Füchse Berlin Reindf.

Füchse Berlin Reindf.

Geriet bereits das Hinspiel zu einem sehr zähen Gewürge, sollte das Rückspiel alles je Dargebotene toppen, was spielerische nennen wir es Höhepunkt anging. Immerhin wurde das geneigte Publikum so auf einem humorvollen Level unterhalten.

Aber beginnen wir der Reihe nach. Auf Seiten der stark dezimierten Gäste fehlten mit den Sportskameraden Schücke + Schücke sowie Becker nicht gerade unwichtige Protagonisten, während die SG OSF aus dem Vollen schöpfen konnte.

Die Rollen waren also klar verteilt. Sollte man jedenfalls denken.

Die Gastgeber taten sich zu Beginn aber sehr schwer damit, aus einer ungewohnten Deckungsvariante heraus das Zusammenspiel Rückraum – Kreis zu unterbinden (man stelle sich vor, dort hätte auch noch Sportskamerad Becker gestanden) und konnte sich nur langsam absetzen und seiner Favoritenrolle gerecht werden.

Nachdem der Spielertrainer trotz großer körperlicher Belastung, da selbst am Spiel teilnehmend, dieses kleine Manko messerscharf analysiert und beseitigt hatte, tat sich der Gast dann zunehmend schwerer mit dem Torewerfen. Ab dem 9:5 aus Schöneberger Sicht nach gespielten knapp 18 Minuten konnte dann nur noch ein Törchen bis zum Halbzeitstand von 12:6 erzielt werden.

Während die nun konditionell an ihre Leistungsgrenze stoßenden Gäste ihre Gegenwehr in den zweiten 30 Minuten sukzessive einstellten, überbaten sich die Gentlemen auf der anderen Seite im Auslassen von Großchancen, schafften es aber parallel dennoch, den Vorsprung irgendwie zu vergrößern.

Spätestens beim 18:9 war die Messe endgültig gelesen, in der Folge entwickelte sich ein munteres Schaulaufen beider Seiten. Während auf Schöneberger Seite daran allerdings meistens 3-4 Protagonisten beteiligt waren, genügte es den Füchsen, einen Abwehrspieler mit zurückzuschicken, der die meisten dieser Angriffsversuche egalisieren konnte.

Dabei munkelt man allerdings, dass es oft genug gar nicht am Abwehrspieler lag, sondern an etwaigen technischen Unzulänglichkeiten, die oft genug zu Slapstick-artigen Einlagen beim Vertändeln des Balles im Gegenstoß endeten.

Darüber hinaus besaßen die Füchse auch einen guten Schlussmann, der zwar bei den häufigen 1:0 Situationen zumeist nur eine Bewegung machte, aber wozu diese auch ändern, wenn immer genau das Bein, was da rauszuckte, getroffen wurde?

Diese angsteinflößende Bewegung führte sogar dazu, dass manch OSFler gleich ganz neben die Hütte warf, um sich zumindest nicht nachsagen lassen zu müssen, erneut am gegnerischen Torhüter gescheitert zu sein.

Aber genug der Schelte, am Ende sprang ein souveräner (auch wenn es in Anbetracht des Dargebotenen weh tut, das zu schreiben) Erfolg gegen bedauernswerte Gäste heraus, die diese Saison einfach viel zu oft mit einem sehr stark dezimierten Kader antreten mussten.

 Ein Dank geht an alle Zuschauer, die das Dargebotene ertragen mussten.

 Die SG spielte mit:

 Einem überragenden Ritze im Tor

Und im Feld: Tommy (2, hätten aber auch 8 sein können), Günni (1), Brieger (2), Reichwald (4/1), Don Witti (1), Sami (4), Winand (1), Piepovic (2), Mirco (1/1, damit 50% 7-Meter-Quote diese Saison), Böttcher (6), Kloss (2 und einer nur Zentimeter neben das Tor)

SG OSF Berlin - Füchse Berlin Reindf.
26:14 (12:6)