Spielbericht
1. Männer   vs.   SV Fort. 50 Neubrandenburg

09.03.2019

Dom zwycięski!

SG OSF Berlin

1. Männer

27 - 25
SV Fort. 50 Neubrandenburg

SV Fort. 50 Neubrandenburg

In den letzten Wochen lief bei der SG OSF eigentlich nichts wie geplant. Nach dem letzten Erfolgserlebnis auswärts gegen den BFC Preussen verlor man zwei Spiele und somit vier wichtige Punkte im Abstiegskampf und schied beim HSV Apolda aus dem Amateurpokal aus. Das Triple war dahin und umso mehr wollte man das Geschehene im Spiel gegen die SV Fortuna Neubrandenburg wieder geraderücken!

Die beidseitig schwache Anfangsphase gehört in Schöneberger Sporthallen mittlerweile ja schon fast zum guten Ton und so war es auch an diesem Abend. Mit dem feinen Unterschied, dass sich die Mannen der SG OSF schneller davon erholten als ihre Kontrahenten und sich bis zur Mitte der ersten Hälfte auf drei Tore absetzen konnten (8:5). Dabei wurde wiederholt über die linke Angriffsseite Kreisläufer Till Bartels in Szene gesetzt, wofür die Gäste lange keine geeignete Lösung finden konnten. Anschließend schlich sich der Schlendrian wieder ins Schöneberger Aufbauspiel ein und so gelang es der Fortuna sich den Ausgleich zu erspielen. (10:10) Viel zu oft gelang in dieser Phase des Spiels der direkte Durchbruch über die Halbpositionen oder sogar im Mittelblock. Davon aber unbeeindruckt stabilisierten die Hausherren ihre Abwehr, ließen vorne wieder wie gewohnt den Ball laufen und stellten den Drei-Tore-Vorsprung zur Halbzeit wieder her. Nicht zuletzt auch, weil Philipp Wieschollek sich nach Abpfiff ein Herz fasste und den direkten Freiwurf im rechten oberen Eck versenkte. Jeder Schöneberger Spieler sprang von der Bank auf und jubelte, die Menge tobte! Jetzt hatte man endlich ein Spiel, was der vollen Halle gerecht wurde! (17:14)

Man ging also mit frischem Rückenwind und einem angenehmen Drei-Tore-Polster in den zweiten Durchgang. Eine ungewohnte Ausgangslage, die man aber zunächst gut meisterte und sogar noch einen Zähler oben drauflegte. (19:15) Eine folgende 2-Minuten-Strafe holte die SG aber schnell wieder auf den Boden der Tatsachen und eine erneute Schwächephase ließ den Vorsprung sogar auf ein Tor schmelzen. (20:19) Anschließend wurde das Ergebnis eher verwaltet und es konnten nur noch wenig Akzente gesetzt werden. Unter Anderem auch von Altmeister Günni, der sich nicht nur in die Torschützenliste eintragen konnte, sondern davon sichtlich erschöpft, auch schnell wieder einen Platz auf der Tribüne suchte. In der Schlussphase betrieben die Gäste noch ein wenig Ergebniskosmetik und trafen zwei Mal zum 27:25 Entstand.

Aus Heimsicht darf man sich also endlich mal wieder über zwei wichtige Punkte freuen, kann aber mit dem Spielverlauf nicht zu hundert Prozent zufrieden sein. Gegen so einen Gegner muss deutlicher gewonnen werden, denn bei jedem anderen OSL-Ligisten wäre es mit dieser Leistung wahrscheinlich eng geworden. Trotzdem freuen wir uns über den Sieg, zwei Punkte und einen damit verbundenen achten Tabellenplatz.

Bereits am Dienstagabend steht das nächste Pflichtspiel für die SG OSF an. Um 20 Uhr geht es im Sachsendamm um nichts Geringeres als den Einzug ins heißbegehrte „Final Four“! Mit eurer Unterstützung wollen wir uns das letzte Halbfinalsticket erspielen und zu den bereits qualifizierten Mannschaften stoßen: Dem VfV Spandau, dem VfL Tegel und der SG Hermsdorf-Waidmannslust! Viertelfinalgegner ist der uns wohlbekannte BFC Preussen!

 

Aufstellung: Patrick Petersen, Lewin Harries, Hagen Wey, Justus Neeb (6), Quoc Cuong Le (1), Till Bartels (5), Tizian Stark, Robert Schweitzer (2), Nils Moritz Weber (4/1), Jeremy Raffegeau, Philipp Wieschollek (3), Maximilian von Rumohr, Matteo Werth (6/3), Marius Wesse

SG OSF Berlin - SV Fort. 50 Neubrandenburg
27:25 (17:14)