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Obwohl die Saison der Zweiten Männer bereits vor einer Woche ihr Ende fand, soll an dieser Stelle noch ein kleiner Artikel nachgereicht sein, der eine insgesamt zufrieden stellende Saison mit ein paar abschließenden Zeilen würdigt.
Zum Spiel gegen Humboldt (jedoch nur kurz, da sich der Autor lediglich mit Hilfe des Spielberichtbogens an den Verlauf zu erinnern vermag): Dem Aufsteiger, der bereits im Hinspiel deutlich mit 42:29 abgefertigt wurde, widerfuhr auch in der Geisberg-Hölle vor einem beigeisternden Publikum kein wirklich erfreuliches Schicksal.
In der ersten Halbzeit verlief die Partie noch relativ ausgeglichen (3:3, 7:7, 11:10), was jedoch nicht der Stärke Humboldts, sondern unserem Unvermögen im Abschluss sowie im schnellen Spiel nach vorne geschuldet war. Und es dauerte eine Zeit, bis der Knoten endlich platzen sollte. Denn mussten wir beim Stand von 15:15 bzw. 17:17 noch um einen versöhnlichen Saisonabschluss bangen, explodierte unsere Leistung erst Mitte der zweiten Halbzeit. Die Folge war ein in kürzester Zeit herausgeworfener 11-Tore-Vorsprung (29:18). Welle um Welle wurde der letzte Humboldtsche Widerstand gebrochen.
Zur Saison: Aufgrund unserer Niederlagenserie kurz vor Ende der Saison, wurde es in Sachen Abstieg noch einmal unnötig brenzlig. Wären wir bei einer Niederlage noch auf den sechsten (und somit vielleicht ersten Abstiegs-)Rang abgerutscht, sicherte uns der Sieg den gerechtfertigten vierten Platz in der Abschlusstabelle. Bei 18 Miesen sind wir damit sogar noch relativ gut bedient. Eine bessere Platzierung wäre zudem deswegen unverdient gewesen, weil wir zehn unserer Maluspunkte gegen Mannschaften eingebüßt haben, die in der Abschlusstabelle hinter uns rangieren.
Unsere offensichtliche Schwäche gegen Mannschaften aus der unteren Hälfte resultierte wohl in erster Linie aus unserer verbesserungswürdigen Abwehrleistung, ihres Zeichens die drittschlechteste der Liga. Hier mangelte es allzu häufig an der nötigen Souveränität, um unserer Favoritenrolle gerecht zu werden. Auch der zweitbeste Ligaangriff konnte das nicht immer ausbügeln. Erfreulicherweise sammelten wir gegen jeden Gegner mindestens einmal zwei Punkte – außer gegen TMBW natürlich, wobei wir alle drei Spiele nie mit mehr als zwei Toren verloren geben mussten. Hoffentlich bügelt die Erste diese Scharte in der nächsten Verbandsligasaison aus.
Und nun zum Wichtigsten: Wie der ein oder andere bereits vernommen haben mag, verlässt uns unser geschätzter Trainer und begibt sich mit seiner Lebensgefährtin ins ferne Neuseeland. Das hat seine Gründe. Er möchte nämlich Gemüse im großen Stil an- und verkaufen, Handball als Sportart einführen, d.h. die erste neuseeländische Damen- bzw. Nationalmannschaft ins Leben rufen und dabei den Haka als Aufwärmritual übernehmen. Sofern man „Halt die Klappe“ ins Neuseeländische übersetzen kann, steht zumindest dem Erfolg als Trainer nichts im Wege.
An dieser Stelle ein aufrichtiges und großes Dankeschön aller Zweiten Männer an Ilkin für seinen Einsatz in einer nicht immer leicht trainierbaren Mannschaft.
PS: Solltest Du für Deine Damen weitere pinkfarbene Bälle benötigen, hast du ja Muddes Email-Adresse.
PPS: Glückwunsch an den THW Kiel zum Gewinn der EHF-CL.
2. Männer - SSG Humboldt 32:23 (13:11)
Strafminuten: 8:6
Aufstellung:
Martin Penther (TW), Nico Zieschank (TW), Matthias Kölling (9/2), Stefan Meyer (6), Lars Behrend (4), Quoc Cuong Le (4/1), Tim Andres (3), Dustin Höfer (2), Falko Klaffenbach (1), Marko Witt (1), Michael Küffmeier (1), Michael Sonntag (1), Conrad Schweichler
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Versöhnlicher Abschluss zum Abschied
Obwohl die Saison der Zweiten Männer bereits vor einer Woche ihr Ende fand, soll an dieser Stelle noch ein kleiner Artikel nachgereicht sein, der eine insgesamt zufrieden stellende Saison mit ein paar abschließenden Zeilen würdigt.
Zum Spiel gegen Humboldt (jedoch nur kurz, da sich der Autor lediglich mit Hilfe des Spielberichtbogens an den Verlauf zu erinnern vermag): Dem Aufsteiger, der bereits im Hinspiel deutlich mit 42:29 abgefertigt wurde, widerfuhr auch in der Geisberg-Hölle vor einem beigeisternden Publikum kein wirklich erfreuliches Schicksal.
In der ersten Halbzeit verlief die Partie noch relativ ausgeglichen (3:3, 7:7, 11:10), was jedoch nicht der Stärke Humboldts, sondern unserem Unvermögen im Abschluss sowie im schnellen Spiel nach vorne geschuldet war. Und es dauerte eine Zeit, bis der Knoten endlich platzen sollte. Denn mussten wir beim Stand von 15:15 bzw. 17:17 noch um einen versöhnlichen Saisonabschluss bangen, explodierte unsere Leistung erst Mitte der zweiten Halbzeit. Die Folge war ein in kürzester Zeit herausgeworfener 11-Tore-Vorsprung (29:18). Welle um Welle wurde der letzte Humboldtsche Widerstand gebrochen.
Zur Saison: Aufgrund unserer Niederlagenserie kurz vor Ende der Saison, wurde es in Sachen Abstieg noch einmal unnötig brenzlig. Wären wir bei einer Niederlage noch auf den sechsten (und somit vielleicht ersten Abstiegs-)Rang abgerutscht, sicherte uns der Sieg den gerechtfertigten vierten Platz in der Abschlusstabelle. Bei 18 Miesen sind wir damit sogar noch relativ gut bedient. Eine bessere Platzierung wäre zudem deswegen unverdient gewesen, weil wir zehn unserer Maluspunkte gegen Mannschaften eingebüßt haben, die in der Abschlusstabelle hinter uns rangieren.
Unsere offensichtliche Schwäche gegen Mannschaften aus der unteren Hälfte resultierte wohl in erster Linie aus unserer verbesserungswürdigen Abwehrleistung, ihres Zeichens die drittschlechteste der Liga. Hier mangelte es allzu häufig an der nötigen Souveränität, um unserer Favoritenrolle gerecht zu werden. Auch der zweitbeste Ligaangriff konnte das nicht immer ausbügeln. Erfreulicherweise sammelten wir gegen jeden Gegner mindestens einmal zwei Punkte – außer gegen TMBW natürlich, wobei wir alle drei Spiele nie mit mehr als zwei Toren verloren geben mussten. Hoffentlich bügelt die Erste diese Scharte in der nächsten Verbandsligasaison aus.
Und nun zum Wichtigsten: Wie der ein oder andere bereits vernommen haben mag, verlässt uns unser geschätzter Trainer und begibt sich mit seiner Lebensgefährtin ins ferne Neuseeland. Das hat seine Gründe. Er möchte nämlich Gemüse im großen Stil an- und verkaufen, Handball als Sportart einführen, d.h. die erste neuseeländische Damen- bzw. Nationalmannschaft ins Leben rufen und dabei den Haka als Aufwärmritual übernehmen. Sofern man „Halt die Klappe“ ins Neuseeländische übersetzen kann, steht zumindest dem Erfolg als Trainer nichts im Wege.
An dieser Stelle ein aufrichtiges und großes Dankeschön aller Zweiten Männer an Ilkin für seinen Einsatz in einer nicht immer leicht trainierbaren Mannschaft.
PS: Solltest Du für Deine Damen weitere pinkfarbene Bälle benötigen, hast du ja Muddes Email-Adresse.
PPS: Glückwunsch an den THW Kiel zum Gewinn der EHF-CL.
2. Männer - SSG Humboldt 32:23 (13:11)
Strafminuten: 8:6
Aufstellung:
Martin Penther (TW), Nico Zieschank (TW), Matthias Kölling (9/2), Stefan Meyer (6), Lars Behrend (4), Quoc Cuong Le (4/1), Tim Andres (3), Dustin Höfer (2), Falko Klaffenbach (1), Marko Witt (1), Michael Küffmeier (1), Michael Sonntag (1), Conrad Schweichler
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