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Liebe Gemeinde,
am vergangenen Samstag gastierte der SV Lok Rangsdorf am Sachsendamm. Im Duell zweier, ja man könnte unter den gegebenen Umständen fast sagen, Zwangsabsteiger aus der BB-Liga ging es also eher ums Prestige. Die SG-Truppe konnte sich am Ende knapp mit 31:30 durchsetzen und somit einen schönen Abschluss der Heimauftritte dieser Saison erzeugen.
Vor der Partie konnte einem ob der Personalsituation fast Angst und Bange werden: Der von Hause aus nicht mit Quantität gesegnete Kader der 1. Männer schrumpfte angesichts der Ausfälle von Torsteher Andi Andi Andi Daaaaanz, Abwehrchef Fabi(nh)o sowie Käpt\'n Känguru Benny, dessen in den letzten Tagen von Tape umschlungene Wade Spekulationen hinsichtlich eines Kampfes mit einem mittelgroßen Löwen zuließ.
Aber Ausreden sollten an diesem Tage nicht gelten, zu fest vorgenommen hatte sich die Mannschaft den Sieg gegen Rangsdorf, um zumindest das den Umständen entsprechend ausgegebene Ziel Platz 10 zu erreichen.
So wurde Fabio auf seiner Position kurzerhand durch eine neue Nr. 11 ersetzt: Den DON! Und motiviert wie Bolle machte eben jener schnell auf sich aufmerksam: Gelbe Karte in der vierten Minute, fünf blitzeblanke Treffer im weiteren Verlauf. Sauber!
Zu Beginn der Partie deutete zudem unser Thüringer Siemon Martin an, dass ihm die schöpferische Pause gegen Rotation aus der Vorwoche langte, und netzte behände zur wiederholten Führung ein. Im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts vermochte es keine der beiden Spielparteien, dem Gegner zu entwischen. Der Sachsendamm zeigte sein wahres Gesicht. Viel Krampf, aber auch viel Kampf sorgten für eine nicht immer ansehnliche, aber stets spannende Partie. Beim Halbzeitstand von 13:12 war alles offen.
Dies sollte sich bis zur allerallerletzten Sekunde des Spiels auch nicht ändern, denn der Charakter dieser Begegnung erwies sich als ziemlich störrisch. Es wurde nicht schöner, aber dafür immer spannender! Die an dieser Stelle angemahnte, oftmals gezeigte, Schwächeperiode der SG-Truppe, blieb diesmal aus. Dafür muss man sich vielleicht diesmal die Kritik gefallen lassen, den Sack nicht frühzeitig zugemacht zu haben. Bei Spielständen von 20:17 und 26:23 war die Möglichkeit gegeben, vorentscheidend wegzuziehen. Deckungsschwächen gegenüber simplem Parallelstoß der kraftvoll und -dies sei an dieser Stelle auch zugegeben- tapfer aufspielenden und nie aufsteckenden Rangsdorfer waren zu offensichtlich und ließen den beiden Torhütern wenige Momente, um sich auszuzeichnen.
Die Schlusssekunden muteten denn auch wie ein wahrer Thriller an: Durch einen erfolgreichen Siebenmeter von Martin Siemon ca. eine Minute vor Schluss auf zwei Tore davongezogen, schien der Sieg sicher. Aber der Handball zeigte mal wieder seine Gefährlichkeit für alle Menschen mit Herzschwäche. Rangsdorf erzielte schnell den Anschlusstreffer und es kam, was kommen musste: Anwurf für die SG, Manndeckung von Rangsdorf mit einem Mann Überzahl. Man versteht es bis heute nicht, aber offensichtlich kann man einen Vorteil innerhalb kürzester Zeit aufs Dümmste verspielen. zehn Sekunden später gab es Freiwurf und Ballbesitz für Rangsdorf, die dritte Zwei-Minuten-Strafe für unseren Thüringer und zwei Mann Unterzahl...Ganz groß! Rangsdorf nahm nun eine Auszeit, um den Ausgleichstreffer zu planen. Der Gastgeber konnte nix anderes tun, als hoffen und den Gegner in die schlechtmöglichste Wurfposition zu bringen.
Noch fünfzehn Sekunden. Anpfiff. Vier Mann am Sechs-Meter-Kreis. Sechs Mann im Angriff. Rangsdorf stößt. Spielt nach Rechtsaußen. Der springt. Wirft... Grenzenloser Jubel!
Was war passiert? In seiner pantherhaften Agilität schmiss sich der aus der A-Jugend zu Hilfe geholte Kevin im Tor in die mit Wucht gefeuerte Kirsche des Gegenspielers und hielt so die zwei Punkte fest! Ein Glück hat er den Fernwurf direkt im Anschluss, der quasi mit der Schlusssirene eingeflogen wär, nicht getroffen! Sonst wärs schwer, den Jungen aufm Teppich zu halten :-)
Allen Statistikfreunden sei mitgeteilt, dass man dem Gast im gesamten Spielverlauf nicht eine Führung genehmigte. So gesehen also ein verdienter Sieg, angesichts des knappen Spielverlaufs und der dramatischen Schlusssekunden allerdings auch ein glücklicher!
Auch der Bierwart ließ an diesem Tage wieder seine ganze Klasse aufblitzen: Er erzielte den 30. Treffer. Die folgende Kiste wird sinnvoll eingesetzt werden: Am nächsten Samstag gehts zum Abschluss der Spielserie nach Rathenow. Beide Mannschaften können befreit spielen und werden den sicherlich zahlreichen Zuschauern nochmal etwas bieten wollen. Und der Weg nach Hause ist danach lang genug, meine werten Kumpanen!!!
1. Männer - SV Lok Rangsdorf 31:30 (13:12)
Strafminuten: 12:10
Aufstellung:
Christian Schirrmeister (TW), Kevin Kloft (TW), Martin Siemon (10/4), Simon Richlitzki (5), Marco Krause (4), Felix Kloss (3), Martin Eitner (3), Björn Reichwald (2), Jonas Römer (2), Manuel Manteuffel (1), Robert Kohrs (1), Benjamin Noichl, Marc Ruch, Michael Plötz
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Endlich wieder ein Sieg!
Liebe Gemeinde,
am vergangenen Samstag gastierte der SV Lok Rangsdorf am Sachsendamm. Im Duell zweier, ja man könnte unter den gegebenen Umständen fast sagen, Zwangsabsteiger aus der BB-Liga ging es also eher ums Prestige. Die SG-Truppe konnte sich am Ende knapp mit 31:30 durchsetzen und somit einen schönen Abschluss der Heimauftritte dieser Saison erzeugen.
Vor der Partie konnte einem ob der Personalsituation fast Angst und Bange werden: Der von Hause aus nicht mit Quantität gesegnete Kader der 1. Männer schrumpfte angesichts der Ausfälle von Torsteher Andi Andi Andi Daaaaanz, Abwehrchef Fabi(nh)o sowie Käpt\'n Känguru Benny, dessen in den letzten Tagen von Tape umschlungene Wade Spekulationen hinsichtlich eines Kampfes mit einem mittelgroßen Löwen zuließ.
Aber Ausreden sollten an diesem Tage nicht gelten, zu fest vorgenommen hatte sich die Mannschaft den Sieg gegen Rangsdorf, um zumindest das den Umständen entsprechend ausgegebene Ziel Platz 10 zu erreichen.
So wurde Fabio auf seiner Position kurzerhand durch eine neue Nr. 11 ersetzt: Den DON! Und motiviert wie Bolle machte eben jener schnell auf sich aufmerksam: Gelbe Karte in der vierten Minute, fünf blitzeblanke Treffer im weiteren Verlauf. Sauber!
Zu Beginn der Partie deutete zudem unser Thüringer Siemon Martin an, dass ihm die schöpferische Pause gegen Rotation aus der Vorwoche langte, und netzte behände zur wiederholten Führung ein. Im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts vermochte es keine der beiden Spielparteien, dem Gegner zu entwischen. Der Sachsendamm zeigte sein wahres Gesicht. Viel Krampf, aber auch viel Kampf sorgten für eine nicht immer ansehnliche, aber stets spannende Partie. Beim Halbzeitstand von 13:12 war alles offen.
Dies sollte sich bis zur allerallerletzten Sekunde des Spiels auch nicht ändern, denn der Charakter dieser Begegnung erwies sich als ziemlich störrisch. Es wurde nicht schöner, aber dafür immer spannender! Die an dieser Stelle angemahnte, oftmals gezeigte, Schwächeperiode der SG-Truppe, blieb diesmal aus. Dafür muss man sich vielleicht diesmal die Kritik gefallen lassen, den Sack nicht frühzeitig zugemacht zu haben. Bei Spielständen von 20:17 und 26:23 war die Möglichkeit gegeben, vorentscheidend wegzuziehen. Deckungsschwächen gegenüber simplem Parallelstoß der kraftvoll und -dies sei an dieser Stelle auch zugegeben- tapfer aufspielenden und nie aufsteckenden Rangsdorfer waren zu offensichtlich und ließen den beiden Torhütern wenige Momente, um sich auszuzeichnen.
Die Schlusssekunden muteten denn auch wie ein wahrer Thriller an: Durch einen erfolgreichen Siebenmeter von Martin Siemon ca. eine Minute vor Schluss auf zwei Tore davongezogen, schien der Sieg sicher. Aber der Handball zeigte mal wieder seine Gefährlichkeit für alle Menschen mit Herzschwäche. Rangsdorf erzielte schnell den Anschlusstreffer und es kam, was kommen musste: Anwurf für die SG, Manndeckung von Rangsdorf mit einem Mann Überzahl. Man versteht es bis heute nicht, aber offensichtlich kann man einen Vorteil innerhalb kürzester Zeit aufs Dümmste verspielen. zehn Sekunden später gab es Freiwurf und Ballbesitz für Rangsdorf, die dritte Zwei-Minuten-Strafe für unseren Thüringer und zwei Mann Unterzahl...Ganz groß! Rangsdorf nahm nun eine Auszeit, um den Ausgleichstreffer zu planen. Der Gastgeber konnte nix anderes tun, als hoffen und den Gegner in die schlechtmöglichste Wurfposition zu bringen.
Noch fünfzehn Sekunden. Anpfiff. Vier Mann am Sechs-Meter-Kreis. Sechs Mann im Angriff. Rangsdorf stößt. Spielt nach Rechtsaußen. Der springt. Wirft... Grenzenloser Jubel!
Was war passiert? In seiner pantherhaften Agilität schmiss sich der aus der A-Jugend zu Hilfe geholte Kevin im Tor in die mit Wucht gefeuerte Kirsche des Gegenspielers und hielt so die zwei Punkte fest! Ein Glück hat er den Fernwurf direkt im Anschluss, der quasi mit der Schlusssirene eingeflogen wär, nicht getroffen! Sonst wärs schwer, den Jungen aufm Teppich zu halten :-)
Allen Statistikfreunden sei mitgeteilt, dass man dem Gast im gesamten Spielverlauf nicht eine Führung genehmigte. So gesehen also ein verdienter Sieg, angesichts des knappen Spielverlaufs und der dramatischen Schlusssekunden allerdings auch ein glücklicher!
Auch der Bierwart ließ an diesem Tage wieder seine ganze Klasse aufblitzen: Er erzielte den 30. Treffer. Die folgende Kiste wird sinnvoll eingesetzt werden: Am nächsten Samstag gehts zum Abschluss der Spielserie nach Rathenow. Beide Mannschaften können befreit spielen und werden den sicherlich zahlreichen Zuschauern nochmal etwas bieten wollen. Und der Weg nach Hause ist danach lang genug, meine werten Kumpanen!!!
1. Männer - SV Lok Rangsdorf 31:30 (13:12)
Strafminuten: 12:10
Aufstellung:
Christian Schirrmeister (TW), Kevin Kloft (TW), Martin Siemon (10/4), Simon Richlitzki (5), Marco Krause (4), Felix Kloss (3), Martin Eitner (3), Björn Reichwald (2), Jonas Römer (2), Manuel Manteuffel (1), Robert Kohrs (1), Benjamin Noichl, Marc Ruch, Michael Plötz
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