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Die männliche A-Jugend der SG OSC-Schöneberg-Friedenau krönt eine insgesamt gelungene Saison mit dem Gewinn des Berliner Pokals. Im Endspiel behielt der favorisierte Regionalligist gegen das Oberligateam des BFC Preussen mit 39:33 die Oberhand.
Nachdem die Regionalligasaison bereits Anfang Mai beendet war, galt es am vergangenen Wochenende in Reihen der Schöneberger A-Jugend noch einmal Spannung aufzubauen, denn das Endspiel im HVB-Pokal sollte ein würdiger Abschluss für das Team des Jahrgangs 91/92 werden und die Saison 2009/2010 mit einem Titelgewinn gekrönt werden. Zwar ging die SG OSF als Regionalligavertreter gegen den Preussen-Nachwuchs als Favorit ins Rennen, doch den frisch gebackenen und bis dahin in der Saison noch ungeschlagenen Berliner Meister nahm keiner auf die leichte Schulter. Und so war es tatsächlich der Außenseiter, der die ersten positiven Akzente im Endspiel setzen konnte. Während die Schöneberger direkt mit vier Fehlwürfen aus aussichtsreicher Position starteten, netzte Preussen zweimal ein. Das 0:2 sollte aber letztmals Grund zur Freude geben beim BFC-Anhang. So langsam fanden sich nämlich auch die SG-Jungs mit dem Spielgerät zurecht. Ein paar Mal konsequent mit den besprochenen Angriffshandlungen agiert, dazu eine Tempoverschärfung, und schon gestaltete sich der Zwischenstand beim 6:2 erwartungsgemäß. Zwar konnte man sich fortan stetig weiter absetzen, doch immer wieder ließ man sich vor allem über die rechte Preussen-Angriffsseite zu leicht überwinden. Zu passiv agierte an diesem Tag die Deckung. Warum die Herren in Grau trotzdem unzählige Zeitstrafen gegen die SG verhängten, das wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Ab Mitte der ersten Halbzeit spielten die Schöneberger regelmäßig in Unterzahl. Darunter litt zwar die Qualität des Spiels, der Vorsprung wuchs bis zur Pause dennoch auf 19:11 an.
Da auch der zweite Spielabschnitt von teilweise lächerlichen Zeitstrafen geprägt war, und die OSFler nun mehrmals gar in zweifacher Unterzahl agieren mussten, war an ein schönes Endspiel nicht mehr zu denken. Die Preussen nutzten die vorhandenen Räume und die fehlenden Gegenspieler, um „dranzubleiben“, Schöneberg musste nun vermehrt die individuellen Fähigkeiten ausspielen, um den Vorsprung zu verwalten. Das 33:28 stellte dann den geringsten Abstand zwischen beiden Mannschaften dar, doch die Treffsicherheit von Clemens und das Durchsetzungsvermögen von Alp genügten, um wieder auf 38:30 zu enteilen, der Pokalsieg war eingetütet.
Auch wenn der Pokaltriumph nie gefährdet war, gern hätte man den zahlreichen Zuschauern ein ansehnlicheres Spiel geboten. Der Feierlaune und dem Applaus der Eltern und der vielen SG-Fans tat das nach dem Schlusspfiff aber trotzdem keinen Abbruch.
1. männliche A - BFC Preussen 39:33 (19:11)
Strafminuten: 22:8
Aufstellung:
Kevin Kloft (TW/1 7m/0 davon gehalten), Nico Zieschank (TW), Clemens Sirotenko (8), Tarik Alp Sargut (8), Martin Berger (7), Marcel Buchholz (5), Julius Dierberg (4), Robert Kohrs (3), Dennis Gegenfurtner (2), Dennis Ninnemann (1), Marius Wessel (1), Jakob Walter, Manuel Frank
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SG-A-Junioren holen den Pokal nach Schöneberg
Die männliche A-Jugend der SG OSC-Schöneberg-Friedenau krönt eine insgesamt gelungene Saison mit dem Gewinn des Berliner Pokals. Im Endspiel behielt der favorisierte Regionalligist gegen das Oberligateam des BFC Preussen mit 39:33 die Oberhand.
Nachdem die Regionalligasaison bereits Anfang Mai beendet war, galt es am vergangenen Wochenende in Reihen der Schöneberger A-Jugend noch einmal Spannung aufzubauen, denn das Endspiel im HVB-Pokal sollte ein würdiger Abschluss für das Team des Jahrgangs 91/92 werden und die Saison 2009/2010 mit einem Titelgewinn gekrönt werden. Zwar ging die SG OSF als Regionalligavertreter gegen den Preussen-Nachwuchs als Favorit ins Rennen, doch den frisch gebackenen und bis dahin in der Saison noch ungeschlagenen Berliner Meister nahm keiner auf die leichte Schulter. Und so war es tatsächlich der Außenseiter, der die ersten positiven Akzente im Endspiel setzen konnte. Während die Schöneberger direkt mit vier Fehlwürfen aus aussichtsreicher Position starteten, netzte Preussen zweimal ein. Das 0:2 sollte aber letztmals Grund zur Freude geben beim BFC-Anhang. So langsam fanden sich nämlich auch die SG-Jungs mit dem Spielgerät zurecht. Ein paar Mal konsequent mit den besprochenen Angriffshandlungen agiert, dazu eine Tempoverschärfung, und schon gestaltete sich der Zwischenstand beim 6:2 erwartungsgemäß. Zwar konnte man sich fortan stetig weiter absetzen, doch immer wieder ließ man sich vor allem über die rechte Preussen-Angriffsseite zu leicht überwinden. Zu passiv agierte an diesem Tag die Deckung. Warum die Herren in Grau trotzdem unzählige Zeitstrafen gegen die SG verhängten, das wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Ab Mitte der ersten Halbzeit spielten die Schöneberger regelmäßig in Unterzahl. Darunter litt zwar die Qualität des Spiels, der Vorsprung wuchs bis zur Pause dennoch auf 19:11 an.
Da auch der zweite Spielabschnitt von teilweise lächerlichen Zeitstrafen geprägt war, und die OSFler nun mehrmals gar in zweifacher Unterzahl agieren mussten, war an ein schönes Endspiel nicht mehr zu denken. Die Preussen nutzten die vorhandenen Räume und die fehlenden Gegenspieler, um „dranzubleiben“, Schöneberg musste nun vermehrt die individuellen Fähigkeiten ausspielen, um den Vorsprung zu verwalten. Das 33:28 stellte dann den geringsten Abstand zwischen beiden Mannschaften dar, doch die Treffsicherheit von Clemens und das Durchsetzungsvermögen von Alp genügten, um wieder auf 38:30 zu enteilen, der Pokalsieg war eingetütet.
Auch wenn der Pokaltriumph nie gefährdet war, gern hätte man den zahlreichen Zuschauern ein ansehnlicheres Spiel geboten. Der Feierlaune und dem Applaus der Eltern und der vielen SG-Fans tat das nach dem Schlusspfiff aber trotzdem keinen Abbruch.
1. männliche A - BFC Preussen 39:33 (19:11)
Strafminuten: 22:8
Aufstellung:
Kevin Kloft (TW/1 7m/0 davon gehalten), Nico Zieschank (TW), Clemens Sirotenko (8), Tarik Alp Sargut (8), Martin Berger (7), Marcel Buchholz (5), Julius Dierberg (4), Robert Kohrs (3), Dennis Gegenfurtner (2), Dennis Ninnemann (1), Marius Wessel (1), Jakob Walter, Manuel Frank
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