Spielbericht
SG Uni Greifswald / Loitz   vs.   1. Männer

27.04.2019

Lustloses letztes Saisonspiel

SG Uni Greifswald / Loitz

SG Uni Greifswald / Loitz

36 - 26
SG OSF Berlin

1. Männer

Nachdem man in vier aufeinanderfolgenden Heimspielen fünf von acht möglichen Punkten geholt hatte, stand nun die letzte Partie der Saison an. Gegner war die SG Uni Greifswald/Loitz und somit der direkte Tabellennachbar auf Rang sieben, den es noch zu überholen galt. Genanntes Ziel war es, als beste Berliner Mannschaft der Oberliga-Ostsee-Spree in die Saisonpause zu gehen und durch den erhofften Sieg endgültig einen gesunden Abstand zu den Abstiegsrängen zu wahren.

Vier Spiele in Folge in eigener Halle waren zwar äußerst angenehm, sollten aber ihren Tribut fordern. So schien es zumindest, denn mit ungewohnt klebenden Bällen brauchten die Berliner eine Weile, um in die Partie zu finden. Und diese Weile sollte ziemlich genau 30 Minuten dauern. Durch zahlreiche Ballverluste im Angriffsspiel und einen mäßigen Rückzug, wurden die Schöneberger in den ersten 15 Minuten regelrecht überrollt und gerieten schnell in Rücklage. Förmlich gezwungen, musste Interimscoach Christoph „Hotte“ Pöhl bereits beim Stand von 8:3 die grüne Karte zücken. Doch auch der Versuch wieder Struktur ins Spielgeschehen zu bringen, sollte die Peenetaler unbeeindruckt lassen. Einfache Abschlüsse der Heimmannschaft aus dem Rückraum und über den Kreis, ließen den Rückstand wachsen und so ging man beim Stand von 20:11 zur Halbzeitpause in die Kabinen.

Auf Schöneberger Seite schien einzig allein Philipp Wieschollek etwas gegen eine Niederlage zu haben, der an diesem Samstagabend mit insgesamt neun Treffern zum besten Schützen der Gäste avancierte. Acht davon in den ersten 15 Minuten des zweiten Durchgangs. Gepaart mit einer Umstellung der Abwehr auf eine offensivere 4:2-Variante gelang es den Spielfluss der Hausherren zu stören und den Rückstand zwischenzeitlich auf 25:20 zu reduzieren. Nach ein paar Probeanläufen gelang es der SG Uni Greifswald/Loitz aber, die dadurch entstehenden freien Räume zu nutzen und so konnten sie abermals viel zu leicht zum Abschluss kommen. Eine 36:26 Niederlage war die Folge. Ein großes Dankeschön geht an die mitgereisten Fans, die sich wieder einmal einen ganzen Samstag ans Bein gebunden haben, um das Flaggschiff der SG OSF zu unterstützen und an die Gastgeber, die nach dem Spiel für Freibier in der Peenetalhalle sorgten!

Durch die Siege des Grünheider SV und des BFC Preussen rutscht man nun aber vom 8. auf den 11. Tabellenplatz und somit auf einen möglichen Abstiegsrang. Abhängig ist das einerseits von der Relegation des Stralsunder HV und dem damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga. Andererseits von den zwei verbleibenden Spielen der zweiten Mannschaft der Füchse Berlin, die am 03.05. auswärts beim MTV Braunschweig und am 04.05. zu Hause gegen die SG Flensburg-Handewitt ll gegen den Abstieg spielt. Es heißt also Zittern und hoffen, dass eine sehr durchwachsene Saisonleistung am Ende für den Verbleib in der vierthöchsten Spielklasse reicht.

Am kommenden Wochenende spielt die 1. Männermannschaft der SG OSC-Schöneberg-Friedenau um nichts Geringeres als den HVB-Pokal! Als Titelverteidiger ist die Zielstellung natürlich klar! Kommt vorbei und unterstützt den (eigentlich) besten Berliner Handballverein ein letztes Mal, bevor er sich in die spielfreie Zeit verabschiedet. Anpfiff gegen den VfL Tegel ist am Samstag um 16 Uhr und bei Einzug ins Finale am Sonntag ebenfalls um 16 Uhr in der Glockenturmstraße 3-5 hinter dem Olympia Stadion. Potentielle Finalgegner sind der VfV Spandau oder das Überraschungsteam der SG Hermsdorf/Waidmannslust!

Aufstellung: Jonas Pate, Lewin Harries, Philipp Cromm, Paul Müller, Tizian Stark (3), Robert Schweitzer (3), Moritz Weber (5/2), Philipp Wieschollek (9), Matteo Werth, Till Bartels, Jeremy Raffegeau (2), Marius Wessel (3), Patrick Petersen, Justus Neeb (1)

SG Uni Greifswald / Loitz - SG OSF Berlin
36:26 (20:11)