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Mach es erstmal gut, Mikkel!

von Hannah Hauswaldt

Damals noch etwas schüchterner mit der Nummer elf, heute Träger der Trikotnummer 17, die durch ihren Besitzer beim OSF geprägt wurde. Marius Wessel, hauptsächlich Mikkel genannt, verlässt nach vielen Jahren das männliche Flaggschiff als Kapitän, bleibt der SG OSF aber glücklicherweise mit einer passiven Mitgliedschaft erhalten und will sich weiterhin engagieren. Zu seinen Erfolgen zählen das Mitspielen in der Regionalliga, heutige Jugendbundesliga, mehrere Berliner Pokalsiege in der Jugend sowie im Erwachsenenbereich und das DHB-Spiel gegen den SC Magdeburg 2014. 

Wir, die SG OSF, bedanken uns trotzdem jetzt schon für dein Engagement, deine Kraft und Zeit, sowie die Energie, die du in mehr als 20 Jahren in den Verein und die ersten Männer gesteckt hast. 

Ein paar verabschiedende Worte von einem langjährigen Mitspieler und Freund:

 

 

Lieber Marius,

nun ist es soweit: Du hast zum letzten Mal den Hirsch auf der Brust getragen und eine Ära geht zu Ende. Zumindest vorerst, denn wie sagt man so schön: True love stories never have endings.

Auch wenn deine Geschichte früher begann, so ging sie für uns mit dem Zusammenschluss 2003 unter dem Namen „OSF“ erst los. Damals hat man dich unter den strengen Augen von Roger als „Kugelblitz“ vorgestellt – der Ursprung des Spitznamens ließ sich schnell erkennen: etwas zu dick, aber trotzdem der schnellste. Bereits in der Jugend konntest du dich immer unter den größeren und älteren Spielern behaupten. So war es fast schon eine logische Konsequenz, dass du bei den Männern direkt zum Kapitän gewählt worden und du auch fortan in dieser Position geblieben bist.

Zusammen sind wir durch Dick & Dünn gegangen. Sobald man ein Problem hatte, konnte man sich dir anvertrauen. Du hast immer versucht eine Lösung zu finden und standest einem zur Seite. Außerdem haben wir die verschiedensten Aufgaben bewältigt: Angefangen beim Klassenerhalt oder den dritten Trainer in nur einer Saison einzuarbeiten. Dazu kommt der Kampf, um die vielen verschiedenen Titel, die jetzt auf deinem Kerbholz stehen. Neben diesen ganzen Errungenschaften bist du, die einzig mir bekannte Person, die sich selbst einen Spitznamen („Mikkel“) gegeben hat und diesen auch tatsächlich so verdient!

Schon früh haben wir uns auf der Platte angefreundet und schnell war klar, dass man zusammen, nicht nur auf dem Spielfeld Spaß haben und Unsinn treiben kann, sondern auch privat. Die genaueren Details lassen wir an dieser Stelle besser aus.

Für den Verein und vor allem für die Mannschaft hast du ein Engagement an den Tag gelegt, das seinesgleichen sucht. Zwar konnten wir dir, bedingt durch den Saisonabbruch, nicht die verdiente Krönung mit dem Amateurpokal verleihen, dafür aber haben wir uns mit der internen Laufchallenge gegen die Jungen Wilden behaupten können. Das wäre, wie so oft, wohl nicht möglich gewesen, ohne deine schier nicht enden wollenden Motivationsreden.

Ich danke dir für etliche großartige Jahre auf und neben der Platte. Du hast den OSF-Legendenstatus erreicht!

Dein Robi

 

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