Spielbericht
SG AC/Eintracht Berlin   vs.   Alte Herren Ü32

17.05.2019

Zum letzten mal in dieser Saison am Ende von Berlin

SG AC/Eintracht Berlin

SG AC/Eintracht Berlin

26 - 37
SG OSF Berlin

Alte Herren Ü32

Freitagabend, 20.15 Uhr, Peter-Huchel-Straße, kein Schiedsrichter angesetzt, kein Gästefan anwesend und von den Gentlemen aus verschiedenen Gründen auch nur gefühlt die Hälfte der Truppe einsatzbereit.

Allerbeste Voraussetzungen für einen niveauvollen Saisonabschluss, zumal die SGler ja in der wenngleich sehr vagen Hoffnung, dass Rudow am nächsten Abend patzen könnte, auch noch liefern mussten.

 Dies führte vor allem in großen Teilen der ersten Hälfte zu sehr schwer verdaulicher Kost. Die Sportsfreunde aus dem Norden der Mutterstadt taten, was sie konnten, und machten den Gentlemen mit nennen wir es beherzter Defensive das Leben schwer. Ihnen zugute kam der heimische Schiedsrichter, der sich der herrschenden Meinung des Publikums anschloss und etwaige progressive Bestrafungen mit den Worten „War doch ein Tor“ verweigerte.

Parallel präsentierten sich die Gäste defensiv geistig nicht auf der Höhe und ließen sämtliche Abpraller freundlicherweise zum Gastgeber passieren, der dankbar annahm. Auch so stand v.a. der Innenblock häufiger eher weniger, sodass nach einer Viertelstunde doch glatt ein Unentschieden zu Buche stand. Die folgende Auszeit rüttelte die SG dann so langsam wach, sodass sie bis zur Halbzeitpause immerhin 5 Buden zwischen sich und Gegner legen konnten (14:19). Die Finger beim Schreiben tun zwar weh, aber dies war in der Tat auch Marko Witt zu verdanken, der innerhalb von 2 Minuten 3 Mal netzte und wesentlichen Anteil an der ausgebauten Führung hatte.

Nach der Halbzeit zog sich das Spiel aus Sicht der beteiligten Protagonisten wie Kaugummi. Die Eintracht zeigte ihr Kämpferherz und gab sich nie geschlagen. So konnte sich die SG zwar mehrfach absetzen (17:24, 19:27), zollte aber auch immer wieder Unaufmerksamkeiten Tribut, die sofort vom Gastgeber bestraft wurden. Beim 23:29 in der 52ten Minute reagierte die Bank der Schöneberger aber, schickte ein wahres Defensivbollwerk auf die Platte (oder waren es die nachlassenden Kräfte der Nordberliner, die mehr oder minder mit der ersten Sechs durchspielen mussten?) und konnte so einen deutlichen Sieg beim 26:37 Endstand einfahren. Glücklicherweise erholte sich auch Spielercoach Sami anderthalb Minuten vor Ende schnell wieder, als er in seiner dynamischen Art zwischen 1 und 2 durchbrach und somit den von allen Parteien sehnlich erwarteten Schlusspfiff noch einmal um ein paar Minuten verzögerte.

Am Ende brotlose Kunst, da Rudow einen Tag später gegen die von uns bestochenen Lichtenrader gewann und somit für uns eh nicht mehr nach oben oder unten gegangen wäre, aber für das offizielle Saisonende dennoch ganz erfreulich. Seitenbemerkung: Auch Jamal hielt mehr oder weniger durch. Respekt dafür!

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, Teilzeitaushilfen und Zuschauern, die sich das ganze Grauen häufiger von der Tribüne aus angesehen haben für eine tolle Saison und den Vizemeistertitel der Verbandsliga Berlin im ersten Jahr als quasi völlige Neubesetzung.
Wir hatten Spaß! See you next year!

Die SG spielte mit: Im Tor ein verletzter Ritze, der das Beste draus machte

Im Feld: Tommy (1), Günni (4), Shorty (3), Reichwald Sr (3, und zwei nebens Tor), Don Witti (saubere 4 Buden), Sami (2), Robert (0/1, Kiste wegen Verweigerung Einstandstor), Böttcher (16, trotzdem paar freie verknackt), Felle (4)

SG AC/Eintracht Berlin - SG OSF Berlin
26:37