Spielbericht
HSV Wildau 1950   vs.   1. männliche A

01.12.2019

männliche A beendet OOS Hinrunde auf Platz 2

HSV Wildau 1950

HSV Wildau 1950

31 - 36
SG OSF Berlin

1. männliche A

Das letzte Spiel der Hinrunde führte die mA nach Wildau, Boomtown im Südosten Berlins mit Flughafen- und Tesla-Nähe, also so gut wie... Und jüngst auch mit einer ambitionierten A-Jugend in der Oberliga Ostsee Spree, für die der örtliche Handballverein eine Kooperation mit Ajax Köpenick eingegangen ist. Das Experiment ist offensichtlich gelungen, denn die Ajax Wildau-Köpenicker waren das Überraschungsteam der Hinrunde und sortierten sich vor der Partie gegen die OSF-Mannen auf einem soliden fünften Platz mit nur einem Punkt Rückstand auf den Zweiten ein. Wachsamkeit war bei dieser Begegnung zur besten Adventskaffee-Zeit am Sonntag also geboten.

Wach und präsent startete die männliche A-Jugend der SG OSF auch in die Partie. 0:3 in der vierten Minute, 4:10 in der 15. Minute. Gründe waren eine aufmerksame und aktive Deckung und zügig und konsequent vorgetragene Angriffe. Mitte der ersten Halbzeit festigte sich der HSV Wildau und der Vorsprung wuchs bis zur Halbzeitpause nur noch um ein weiteres Tor (12:19).

Um auf Wildauer Seite zu Beginn der zweiten Halbzeit keine Hoffnung aufkeimen zu lassen, hielt die SG OSF das Tempo weiter hoch. Und so wurde aus einer weiterhin hellwachen, beweglichen Abwehr in zum Teil wunderbar zu Ende gespielten Angriffen der Vorsprung bis zur 35. Minute auf zehn Tore ausgebaut. Aber der Grat zwischen hohem Tempo und fahrigem Rumgedaddel ist schmal, wenn die Konzentration schwindet und die technische Genauigkeit leidet. So geschehen etwa ab der 40. Minute, unterstützt durch mehrere Zeitstrafen der SG OSF. Folge war, dass die Wildauer mit guter Moral nun des Öfteren Lücken in der Abwehr fanden und den Rückstand Tor um Tor verkürzten. In der 54. Minute waren es nur noch vier Tore (26:30). Aber Lust auf ein Herzschlagfinale hatte die mA der SG OSF dann wohl doch nicht, fand rechtzeitig ihre Konzentration wieder und spielte ihre Stärke variabler und konsequent vorgetragener Angriffe jetzt wieder aus. 29:36 eineinhalb Minuten vor Schluss, Endstand 31:36.

Die mA beendet damit die Hinrunde in der OOS mit 12:6 Punkten auf dem zweiten Platz. Verlustpunktfreier Erster ist Cottbus, punktgleicher Dritter Rostock. Eine hervorragende Leistung der OSF-Mannen. Die sechs Siege waren durchweg klar bis souverän, zwei der drei Niederlagen unnötig und selbstverschuldet und die Partie gegen Cottbus knapp. Für die Rückrunde, in der die meisten der stärkeren Gegner nach Schöneberg kommen, gilt also das Ziel, noch konzentrierter und konstanter zu werden, um sich den zweiten Tabellenplatz hinter den bislang souveränen Cottbussern zu sichern. Die Rückrunde startet gleich nächste Woche gegen Narva, bevor dann über Weihnachten und Neujahr länger pausiert wird und dann gleich mit dem Spitzenspiel gegen Cottbus fortgesetzt wird.

HSV Wildau 1950 - SG OSF Berlin
31:36 (12:19)