Spielbericht
1. männliche A   vs.   Mecklenburger Stiere Schwerin

01.02.2020

Männliche A gewinnt in den letzten Sekunden gegen Schwerin

SG OSF Berlin

1. männliche A

24 - 23
Mecklenburger Stiere Schwerin

Mecklenburger Stiere Schwerin

Nicht wirklich gut gespielt und trotzdem gewonnen, das ist das Fazit zum Spiel der männlichen A-Jugend der SG OSF gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin vergangenen Samstag in der Oberliga Ostsee Spree. Die Wochen zuvor mit der unnötigen Niederlage gegen Cottbus und das Spiel gegen Lichtenrade hatten ihre körperlichen und emotionalen Spuren im Kader hinterlassen. Durch Verletzte deutlich dezimiert, war nicht so ganz klar, wo man steht; zumal die Schweriner immer auch eine Wundertüte sind und man nicht weiß, mit welchem Kader sie sich auf den Weg machen. Trotz allem gingen die OSF-Jungs die Partie konzentriert an. Aus einer stabilen Abwehr wurden variabel Angriffe vorgetragen und meist erfolgreich vollendet. 8:5 nach 13 Minuten. Auch der zwischenzeitliche Ausgleich durch Schwerin nach Unkonzentriertheiten (10:10 in der 20. Minute) wurde weggesteckt und zur Pause wieder ein Vorsprung von vier Toren (15:11) erarbeitet. Devise für die zweite Halbzeit: Einfach so weitermachen…

Aber das gelang nicht. Der Faden der ersten Halbzeit war in der Pause komplett verloren gegangen und die Schweriner glichen nicht nur zügig aus (36. Minute: 16:16), sondern gingen auch mit drei Toren (49. Minute: 18:21) in Führung, die sie bis zur 54. Minute hielten (19:22); bis dahin also nur vier Tore für die SG OSF in den ersten 24 Minuten der zweiten Halbzeit. Die Gründe dafür sind zahlreich: Unkonzentriertheiten in nach wie vor erspielten, klaren Abschlusssituationen, ein hervorragender Schweriner Torhüter, Wurfpech, aber auch der nicht immer unbedingte Wille zum Zug zum Tor. Was aber selbst in dieser Phase den Schönebergern besser gelang als den Schwerinern war, sich in der Abwehr auf die sehr genaue Linie der Schiedsrichter einzustellen und Disziplin zu wahren. Und so dezimierte sich Schwerin mit zunehmender Spieldauer selbst und schränkte sich so in seinen Möglichkeiten ein. Und so konnten sich die OSF-Mannen auch durch Umstellungen in der Abwehr nach und nach in die Partie zurückarbeiten. 3 Minuten vor Spielende lagen sie nur noch mit einem Tor zurück und erzielten 95 Sekunden vor Schluss den Ausgleich. Schwerin erhöhte im Gegenzug wieder, also Rückstand 70 Sekunden vor dem Ende. Wieder kam die mA in Ballbesitz und agierte in dieser Situation wieder so wie zu Beginn des Spiels: Ausgleich 58 Sekunden vor Schluss, aufmerksame Deckung, Ballgewinn, Siegtreffer 3 Sekunden vor dem Schlusspfiff. Pure Freude, wenngleich allen klar war, dass man es nicht so spannend hätte machen müssen; wirklich nicht. Das Spiel reihte sich ein in die emotional und körperlich aufreibenden letzten Wochen. Gut, dass erst einmal Spielpause ist, verbunden mit der Hoffnung, dass einige der Verletzten rechtzeitig für die nächsten spannenden Spiele (Pokalhalbfinale wieder gegen Lichtenrade, Ligaspiel gegen Tabellennachbarn AC Berlin) wieder fit sind.

SG OSF Berlin - Mecklenburger Stiere Schwerin
24:23 (15:11)