Spielbericht
Alte Herren Ü32   vs.   TSV Rudow

26.09.2020

Geht besser weiter (Spiel gegen Rudow)

SG OSF Berlin

Alte Herren Ü32

26 - 15
TSV Rudow

TSV Rudow

Weiter geht’s im Takt in der Saison, diesmal gegen die Altherrenvertretung aus Rudow. Diese hatten unter der Woche aufgrund einiger Ausfälle noch um Spielverlegung gebeten, gestaltet sich allerdings schlichtweg schwierig in Coronazeiten.

So mussten es beide Mannschaften in doch erheblich geschwächtem Zustand über sich ergehen lassen. Zumindest das Wetter passte zu den dezimierten Kadern. Namyslo, Schücke (gibt’s den eigentlich noch?) und Vossi fehlten bei den Gästen, während die SG auf den Magier Witt, Günther und den länger ausfallenden Böttcher verzichten mussten. Dafür hatten sie wieder in die Wundertüte gegriffen und unter anderem Max Bohna und Benni Geckle ausgepackt, die mit Rat und Tat zur Verfügung standen.

Zudem gab Neu-Coach Thäle sein Debüt, was ja nun auch nicht vermasselt werden sollte/konnte/durfte.

Das Spiel gestaltete sich natürlich dennoch komplett anders als gegen Eintracht in der Vorwoche. Erst einmal war Kleber am Ball und dann standen da einige Leute bei Rudow auf dem Feld, die mit Kleber am Ball schon immer ziemlich gut umgehen konnten und es auch immer noch können.
Die Gentlemen durften sich bei Ritze im Tor bereits in der ersten Halbzeit mehrfach bedanken, dass er viele 100%ige wegnahm und mussten sich angesichts der zahlreichen Pfostentreffer der Sportsfreunde aus Rudow auch sonst glücklich schätzen, das Spiel die komplette Zeit der ersten Halbzeit über ausgeglichen halten zu können. Vorne lief es schon irgendwie zusammen, wobei die Tore entweder Zufallsprodukte oder durchweg über die linke Angriffsseite erzielt wurden.

Eigentlich, um Max eine kleine Pause zu geben und die rechte Angriffsseite zu stärken, wurde dann durch einen phänomenalen taktischen Schachzug auch Benni Geckle in den Rückraum geschmissen, der auf Seiten des Gegners eine unbekannte Variable darstellte und fleißig zu netzen begann. Auch deswegen und durch eine gegen Ende der ersten Halbzeit in Ansätzen zupackendere Abwehr bedingt, konnten sich die Gentlemen noch auf plus 3 mit einem in der Schlusssekunde verwandelten 7 Meter von Jörg absetzen.

In der zweiten Halbzeit begann dann eine sukzessive Absetzbewegung der Herrschaften aus Schöneberg, was im Wesentlichen zwei Gründe hatte. Erstens war es in der Tat die konditionelle Überlegungheit aufgrund mangelnder Wechselmöglichkeiten beim Gegner, wogegen bei den Gentlemen jeder Wechsel saß, zweitens ein ab der ca. 40ten Spielminute unüberwindbarer Ritze. Der wollte nach dem Eintracht Spiel wohl unbedingt zeigen, dass er dann eigentlich doch im Tor angestammt ist und nahm reihenweise Rückraumwürfe, aber auch 100%ige weg. Spätestens, nachdem dann auch Max sein Einstandstor (plus Kiste) warf und auf 21:14 stellte, brachen dann alle Dämme, sodass am Ende ein zu hohes 26:15 gegen aufgebende Rudower bei rauskam.

Ja, ist nur alte Herren, ja, am Ende ist eh Final Four (vielleicht jedenfalls), ja, der Gegner war ersatzgeschwächt, aber: Muss man aber auch erstmal so machen.

Glückwunsch an die Truppe, das sah nach einer Menge Spaß aus und kann genau so gern fortgesetzt werden. Dies allerdings erst in ferner Zukunft, da das nächste Spiel erst am 07.11. (ja, richtig gelesen) stattfindet.

Bis dahin steht jede Menge aktive Erholung aka den ersten Trainingseinheiten von Herrn Thäle an, um die Mannschaft noch die Fanmassen begeisternderen Handball spielen zu lassen. Na denn, auf geht’s!

Die Gentlemen spielten mit:

Im Tor: Ritze, Stefan (Der schaute zu)

Im Feld: Tommy (3), Shorty (3), Jörg (6, 2/3), Mimi (2, Wiedereinstandskiste?), Pieper (1), Winand (3), Max (2), Benni (6!!!), Marcus (n.e.)

SG OSF Berlin - TSV Rudow
26:15