Spielbericht
HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf   vs.   1. Frauen

19.02.2022

EMOTIONALER ARBEITSSIEG

HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf

HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf

23 - 25
SG OSF Berlin

1. Frauen

Nach einem spielfreien Wochenende starteten die Firstladies ins erste Spiel des kleinen Marathons. Ganze vier Partien sind in neun Tagen angesetzt. Zu Beginn ging es am Samstagnachmittag nach Stahnsdorf, wo die HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf wartete. Nach ausgeglichener Anfangsphase (3:3 nach 7 Minuten) zeigten die Gastgeberinnen, dass sie den Sieg wohl mehr wollten. Mit einer offensiven Abwehr setzen sie die OSF-Damen immer wieder unter Druck und zwangen sie zu technischen Fehlern. Nutzten sie dann doch mal die großen Freiräume, erwischte L. Reineke einen Sahnetag im HSG-Tor. Nach 24 Minuten führten die Teltowerinnen bereits deutlich mit 12:5. Bis zum Halbzeitpfiff verkürzten die Schöneberginnen noch auf 14:10. „Das war die wahrscheinlich schwächste Halbzeit von uns. In der Deckung waren wir überhaupt nicht präsent. Teltow war immer einen Schritt schneller“, erläutert Trainer D. Wandersee. Seiner Mannschaft gelang es anfangs der 2. Hälfte jedoch nicht, den Rückstand weiter zu verkürzen. Im Gegenteil: Nach 40 Minuten war der alte 7 Tore-Vorsprung für das Heimteam beim 21:14 wiederhergestellt. Wer nun aber dachte, dass das Spiel entschieden wäre, täuschte sich. Innerhalb von zehn Spielminuten drehten die Firstladies auf. Über eine nun völlig andere Einstellung in der Abwehr mit einer starken J. Enderle im Tor gelang es, die immer gleichen Aktionen von Teltow im Keim zu ersticken. Es folgte ein 0:9-Lauf, der den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Über leichte Ballgewinne konnte man jetzt einfache Gegenstoßtore erzielen. Angeführt von Spielmacherin V. Lange wurden nun auch die Angriffe besser ausgespielt. Zwar scheiterte man teilweise noch an der gegnerischen Torhüterin, trotzdem sollte der Schlussspurt zum Sieg reichen. Am Ende steht ein 23:25- Auswärtserfolg zu Buche. „Uns reichten am Ende 20 vernünftige Minuten aus, um als Sieger vom Feld zu gehen. Wir haben erst ab der 40. Minute gezeigt, dass wir decken können und wollen. Vorher war das eine Offenbarung und darf so nicht noch einmal vorkommen. Dass wir diese Partie wirklich noch drehen konnten, war dann eine absolute Energieleistung“, resümiert Wandersee.

HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf - SG OSF Berlin
23:25 (14:10)