Trotz Halbzeitführung gab es auch im zweiten Spiel keine Punkte.
1. weibliche B
SG EBT
Chancen waren genug vorhanden, um das Ergebnis besser zu gestalten.
Das Spiel begann aus unserer Sicht gut. Unsere Deckung war wach und vorn nutzten wir die Chancen, die erspielt wurden. Eine 3 Tore Führung nach 12 und 21 Minuten war der Lohn. Carla, Livi, Lotti, Issa und Melli konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Es sah gut aus. Die Deckung machte es den Gästen schwer Tore zu erzielen. Auch Zahra im Tor bekam ein, zwei Hände an den Ball. Wenn wir mannschaftlich zusammenhalten und spielen funktioniert es.
4 Minuten vor der Halbzeit stellten wir „das Tore werfen“ sowie die Abwehrarbeit ein. Warum kann ich nicht erklären. Es auf Spielerwechsel zu schieben, lass ich nicht gelten. Pausen müssen wir den Spielrinnen geben. Gerade in der Deckung müssen wir viel Arbeiten und uns gegenseitig helfen, da wir körperlich eher nicht gegenhalten können. So gingen wir mit nur einem Tor vor, in die Halbzeitpause.
Lars und Steven gaben einige Hinweise, wie wir wieder besser ins Spiel kommen.
Trotz der Hinweise verschlafen wir den Beginn der 2. Hälfte als Mannschaft komplett. 4 Gegentore in 6 Minuten und selbst keines erzielt. 2 Tore in Folge durch Issa und Lotti. Hoffnung keimte auf. Die Chance mit einem Siebenmeter auf 1 Tor heranzukommen wurde vergeben und selbst in Überzahl konnten wir die erneute 3 Tore Führung der Gäste nicht verhindern. Wir schafften es nicht den Rückstand zu egalisieren. Näher als auf 2 Tore schafften wir es nicht.
Dafür spielten wir dann in der 2. Halbzeit ab und an zu hektisch. Spielzüge, die zum Torerfolg führen, werden nicht erneut gespielt. Warum nicht??
Das, was uns in der ersten Hälfe die Führung brachte, ließen wir in der Zweiten vermissen. Nur wenn wir als Mannschaft in der RLOS auftreten, werden wir die Aufgabe lösen können. Das muss uns bewusst sein. Jede muss bereit sein der Mitspielerin zu helfen. Ohne die entsprechende Einstellung bei uns wird das sonst nichts. Das bedeutet auch im Training fokussiert und mit vollem Einsatz zu agieren. Nur so können wir ein wenig den „Trainingsvorsprung“ der anderen Mannschaften aufholen.
Das war uns Allen vor der Saison bewusst und wir wollten diesen, den schwereren Weg gehen.
Danke an Friederike und Yuki aus der C für die Hilfe. Danke an die Eltern für die Unterstützung beim Kampfgericht und auch für die Unterstützung in der Halle. Gute Besserung an die Spielerinnen der SG EBT. Wir drücken die Daumen, dass es nichts Schlimmeres ist.
Es spielten: Zahra, Stella, Yuki, Carla, Stelli, Friederike, Johanna, Livi, Mimi, Issa, Lotti, Maya
SG OSF Berlin - SG EBT
18:21 (11:10)