Eine konzentrierte zweite Halbzeit sichert das Weiterkommen!
SG Hermsd.-Waidm.lust
1. weibliche B
Ein Spiel, mit so viel grundloser unnötige Hektik habe ich selten erlebt. In der ersten Halbzeit beeinflusste dies unsere Spielweise erheblich. Gerade, wo wir unsere Linie gefunden hatten, gab es noch technische Probleme und die Zeit begann rückwärtszulaufen. Die Toranzeige wohl gleich mit. Aber Haken dran.
Wir taten uns gegen die engagierten Gastgeberinnen echt schwer. In der Abwehr standen wir relativ gut, machten allerdings aus unseren Chancen im Angriff zu wenig Zählbares. Die Unruhe von außen tat beiden Mannschaften nicht gut. Das Spiel war kein Leckerbissen und das Positive zur Halbzeit war ein Törchen Vorsprung.
In der Pause konnten wir unsere Mannschaft für die zweiten 25 Minuten neu einstellen. In Halbzeit Eins fehlte der Fokus auf das Spiel und den forderten wir ein.
Die Mannschaft zeigte nun ein anderes Gesicht. Im Angriff wurde schnell gespielt, die freie Spielerin gesucht und der Torwurf konsequent abgeschlossen. Die Deckung war schnell auf den Beinen, lief die Lücken zu und immer wieder half Eine der Anderen. Immer öfters liefen die Gastgeberinnen ins Zeitspiel oder musste aus schlechten Positionen abschließen. Auch wurden einige abgefangene Bälle für einfache Kontertore genutzt. In 13 Minuten ließen wir nur zwei Gegentore zu, erzielten selbst 10 und lagen völlig verdient vorn. Selbst in Unterzahl brachte die Deckung den Angriff der Gastgeber wieder und wieder ins Stocken. Wir konnten so allen Spielerinnen Spielpraxis geben. Egal wer auf der Platte war und auf welcher Position „gespielt werden musste“- es funktionierte. Gut gemacht!!
Ach so, wir Betreuer müssen noch in den Strafenkatalog schauen. Was kostet wohl eine gelbe Karte, weil das Betreuerteam zu laut beim Coachen war
SG Hermsd.-Waidm.lust - SG OSF Berlin
19:29 (11:12)