Spielbericht
Berliner TSC   vs.   1. weibliche B

18.01.2026

Eine Pokalüberraschung

Berliner TSC

Berliner TSC

24 - 23
SG OSF Berlin

1. weibliche B

gab es gegen die Mannschaft aus der Jugendbundesliga nicht.
Zum Ende lag es an der Latte, dass der Ball zum Ausgleich nicht im Tor landete. Das nennt man dann wohl Pech. Unsere Mannschaft hat im Spiel das Herz auf dem Spielfeld gelassen und dem TSC alles abverlangt. Am Ende war der Gastgeber glaube ich froh, nicht in eine Verlängerung/ Siebenmeterwerfen zu müssen.
Mit Anpfiff war unsere Deckung sehr präsent. Es wurde gut verschoben und die Räume eng gemacht. Die Ballführende wurde früh angegangen und oft gestoppt. Es ging in den ersten Minuten hin und her. Wir durften sogar zweimal in Führung gehen. Dann blieb erst einmal die „Zeit stehen“ und technische Probleme wurden in Ruhe angegangen und es erfolgte ein „Return“ auf die Version 1.0 = Papier und schreiben.
Daher fehlen mir leider einige Zeitangaben zur ersten Halbzeit. Bis zu 15 Minute haben wir gefühlt gut dagegengehalten. Zwischendurch lagen wir einmal mit 3 Toren zurück (5:2; 6:3), konnten aber immer wieder auf ein Tor Rückstand (6:5; 7:5) verkürzen. Vor dem Halbzeitpfiff leisteten wir uns zu viele technische Fehler und einige Würfe verfehlten das Ziel. So wurde es „das erwartete Spiel“ und der Gastgeber ging bis zum Halbzeitpfiff mit 6 Toren in Front.
Die Halbzeitpause verlief relativ entspannt, da Lars nicht viel zu justieren hatte. Die Konzentration musste wieder hoch, um die technischen Fehler zu verringern und auch das Ergebnis mindestens zu halten bzw. freundlicher zu gestalten. Die jungen Damen hatten alle noch Lust auf den 2. Abschnitt.
Die 2. Halbzeit begann insgesamt ausgeglichen. Dem Jugendbundesligisten gelang es nicht den Abstand zu vergrößern. Immer wieder gaben wir eine passende Antwort. Unsere Deckungsarbeit war sehr gut. Die Gegnerinnen wurden angenommen, eine Zweite half und die Nächste sicherte ab. Dann wurden die Trainerinnen auf einmal nervös und nahmen eine Auszeit. Was war geschehen. 3 Tore in Folge von uns und es Stand 19 zu 16. Den Rückstand hatten wir innerhalb von 3 Minuten halbiert. Unsere Mannschaft merkte, dass hier noch etwas gehen könnte. In der 47 Minute wurde der Anschluss erzielt und das Publikum wurde ruhiger. Eine Minute vor dem Ende, wir noch ein Törchen hinten, wohl unser “Aus”. Strafe gegen uns und Strafwurf. Gehalten und noch 19 Sekunden auf der Uhr! Aber es half nichts! Wir bekamen den Ball nicht ins Tor. Beim Schlusspfiff gingen die Köpfe nach unten. So nah dran! Sicherlich eine verständliche Reaktion nach dem Spiel. Mit etwas Abstand können wir viel Positives aus dem Spiel mitnehmen. Immer wenn wir als Mannschaft agieren (siehe Deckung), können wir in den Spielen mithalten. Irgendwann werden wir dann auch belohnt. Gute Besserung an Carla!!

Berliner TSC - SG OSF Berlin
24:23 (13:7)